• Eklat auf der Matte: Den Schiedsrichter ins Gesicht getreten: Taekwondo-Kämpfer lebenslang gesperrt

Eklat auf der Matte : Den Schiedsrichter ins Gesicht getreten: Taekwondo-Kämpfer lebenslang gesperrt

Der kubanische Taekwondo-Kämpfer und Olympiasieger von 2000, Angel Matos, und sein Trainer Leudis Gonzalez sind kurz nach der Attacke des Athleten gegen einen Schiedsrichter lebenslang gesperrt worden.

Olympische Sommerspiele 2008 Foto: AFP
Kein Engel. Angel Matos streckt den Schiedsrichter nieder.Foto: AFP

Aus Wut über seine Niederlage im Halbfinale des Schwergewichts über 80 Kilogramm streckte Matos den schwedischen Hauptkampfrichter Chakir Chelbat mit einem Fußtritt ins Gesicht nieder. Der internationale Verband hat ihn und seinen Trainer daraufhin lebenslänglich von allen Wettkämpfen aus. Zudem wurden alle Ergebnisse von Matos gelöscht.

Trainer mischt sich tätlich ein

Matos hatte eine Pause zur Behandlung einer Verletzung bei einer eigenen 3:2-Führung überzogen und wurde daraufhin zum Verlierer erklärt. Daraufhin kam es zu Tumulten, in die sich auch der kubanische Trainer Gonzalez tätlich einmischte. Er behauptete zudem, der Kampf sei „verschoben“ worden.

Der Weltverband begründete seine Entscheidung zur lebenslangen Sperre in einer Erklärung: „„Das ist eine starkes Vergehen am Geist des Taekwondo und der Olympischen Spiele.“ (dpa)

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