Sport : Elf Krieger gegen Leverkusen

Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg 0:3.

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Leverkusen - Der Schlusspfiff ging in den Pfiffen der Fans fast unter. Laut und deutlich machte der Anhang von Bayer Leverkusen seinem Ärger Luft. Ohne Mumm und Spielwitz brachten sich die Leverkusener beim 0:3 (0:2) gegen den 1. FC Nürnberg um die Chance, den Abstand zur Tabellenspitze zu verringern. „Mit diesem Team stimmt irgendetwas nicht. So dürfen wir uns nicht präsentieren“, klagte Sportchef Rudi Völler.

Dagegen zeigten die Nürnberger eine starke Vorstellung und rutschten zumindest für einen Tag aus der Abstiegszone. „Durch diesen Sieg sind wir wieder am Leben. Das hatten uns einige schon abgesprochen“, sagte Trainer Dieter Hecking.

Vor 29 239 Zuschauern in Leverkusen verdarben die Treffer von Daniel Didavi, Jens Hegeler und Tomas Pekhart den Gastgebern jeglicheVorfreude auf das Duell mit dem FC Barcelona, der am Freitag als kommender Gegner für die Champions League zugelost worden war.

Schon nach 22 Minuten lagen die Franken mit 2:0 vorn. Zuerst traf Didavi mit einem platzierten Schuss aus zwölf Metern ins lange Eck. Und auch die zweite Chance wurde eiskalt genutzt: Hegeler verwertete den Eckstoß von Marvin Plattenhardt mit einem Volleyschuss. Der Rückstand hinterließ beim Gegner mächtig Wirkung.

Auch in der zweiten Halbzeit blieben alle Angriffsbemühungen gegen die glänzend organisierte Nürnberger Abwehr ohne Torerfolg. Ein Kopfballtreffer von Pekhart besiegelte schließlich die deutliche Heimniederlage. Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer war voll des Lobes für seine Vorderleute: „Das war eine überragende Mannschaftsleistung. Heute waren elf Krieger auf dem Platz.“dpa

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