Sport : Elfmeter und Rot

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In den vergangenen beiden Spielzeiten hat Robert Hoyzer in 27 Spielen insgesamt 16 Elfmeter gegeben – das ist mehr als das Doppelte des Bundesligaschnitts. Die folgenden von Hoyzer geleiteten Spiele stehen im Verdacht, manipuliert worden zu sein:

SC Paderborn – Chemnitzer FC 4:0 (Regionalliga, 22.5.2003): Zwei der vier Tore fallen per Foulelfmeter.

Wuppertaler SV – Werder Bremen (A) 1:0 (Regionalliga, 30.5.2003): Augenzeugen beteuern, der Elfmeter, der zum Tor führt, sei unberechtigt gewesen. Der Bremer Florian Heidenreich habe den Ball gespielt.

Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli 3:2 (Regionalliga, 5.6.2004): Hoyzer erkennt zwei Tore der Hamburger nicht an – eines zu Unrecht.

FC St. Pauli – VfL Osnabrück 2:3 (Regionalliga, 14.8.2004): Osnabrücks Siegtreffer fällt durch einen umstrittenen Foulelfmeter. Außerdem verweist Hoyzer St. Paulis Spieler Miletic des Feldes. Er soll das Foul begangen haben. Dieses Spiel hat der DFB bislang nicht in seine Ermittlungen einbezogen.

SC Paderborn – Hamburger SV 4:2 (DFB-Pokal, 21.8.2004): Hamburg führt 2:0, als Hoyzer Paderborn zwei unberechtigte Elfmeter zuspricht. Emile Mpenza zeigt er Rot, weil der ihn „Arschloch“ genannt haben soll. Der HSV-Stürmer bestreitet diesen Vorwurf bis heute.

LR Ahlen – Wacker Burghausen 1:0 (2. Liga, 22.10.2004): Das Tor fällt durch einen unberechtigten Handelfmeter. Burghausens Trivunovic sieht die Gelb-Rote Karte. Tsp

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