Elfte Auswärtsniederlage in Folge : Eisbären verlieren 0:2 bei den Kölner Haien

Trainer Uwe Krupp sagt: "Das ist zu wenig". Die Eisbären sind auch beim 0:2 in Köln viel zu harmlos und taumeln weiter dem Ende der Hauptrunde entgegen.

Penaltywürdig? Nö, gab nur zwei Minuten für den Kölner Ehrhoff (links) nach dem Foul gegen Rankel.
Penaltywürdig? Nö, gab nur zwei Minuten für den Kölner Ehrhoff (links) nach dem Foul gegen Rankel.Foto: Eibner/Imago

Auch am Sonntag durften die Eisbären wieder einmal ganz nett mitspielen. Aber das allein reicht nicht aus, um in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mal ein Spiel zu gewinnen, vor allem nicht auf gegnerischem Eis. Die Berliner verloren 0:2 (0:0, 0:2, 0:0) bei den Kölner Haien und liegen nach einer engagierten aber ideenlosen Vorstellung vor 15.478 Zuschauern in der Kölnarena weiter auf Rang zehn. Ihr Trainer Uwe Krupp sagte nach dem Spiel: „Köln war kaltschnäuziger als wir und defensiv sehr stark. Wir hatten nach 40 Minuten sieben Torschüsse. Das ist zu wenig.“

Es war die elfte Berliner Auswärtsniederlage in Folge – so gesehen müssen die Eisbären in den Pre-Play-offs auch nicht mehr antreten, denn sie werden in der kurzen Runde vor den Play-offs keinen Heimvorteil haben und müssen ein Auswärtsspiel gewinnen, um weiterzukommen. Aber auswärts sind die Eisbären viel zu harmlos, wieder einmal gelang ihnen am Sonntag kein Tor, so verloren sie auch das vierte Saisonspiel gegen die Haie. Zwar fühlten sich die Berliner nach dem Spiel - zurecht - um einen Penaltyschuss betrogen (nach einem Foul von Christian Ehrhoff gegen Eisbären-Kapitän André Rankel gab es nur zwei Minuten gegen den Kölner), aber das änderte nichts am Gesamtbild.

Mit der Spielkultur der Kölner um ihren Starverteidiger Christian Ehrhoff können die Eisbären zur Zeit nicht mithalten, das zeigte sich auch am Sonntag. Dane Byers und Niklas Krämmer bei Kölner Unterzahl erzielten die Tore für die Haie, für die die Saison in den Play-offs wieder länger dauern sollte als für die Eisbären. Die Berliner, bei denen Stürmer Marcel Noebels am Sonntag zu seinem Comeback und erstem DEL-Spiel der Saison kam, haben nun noch vier Spiele in der Hauptrunde vor sich und müssen hoffen, dass die Konkurrenz hinter ihnen in der Tabelle wie am Sonntag weiter patzt, damit sie wenigstens noch die Pre-Play-offs erreichen. (Tsp)

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