EM-Qualifikation : 4:1 gegen Kasachstan: Belgien an Türkei vorbei

Im Kampf um dem Playoff-Einzug in der EM-Qualifikation ist Belgien vor dem letzten Spieltag an der Türkei vorbeigezogen. Doch die Türkei kann sich am letzten Spieltag den zweiten Platz noch zurückholen.

Durch den ungefährdeten 4:1 (2:0)-Erfolg über Kasachstan am Freitagabend in Brüssel kletterten die Belgier (15 Punkte) in der Gruppe A auf den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Deutschland (27), der sich mit 3:1 gegen die
Türkei (14) durchsetzte. Die Treffer für die „roten Teufel“ erzielten der Nürnberger Timmy Simons (40. Minute/Foulelfmeter), Eden Hazard (43.), der frühere Hamburger Vincent Kompany (49.) und Marvin Ogunjimi (84.). Nurtaz Kurgulin (59.) sah die Rote Karte bei Kasachstan, für das Kairat Nurdauletow (86./Foulelfmeter) den Endstand besorgte. Allerdings braucht Belgien am Dienstag in Düsseldorf einen Sieg gegen die Elf von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, um sicher den zweiten Platz zu behaupten und damit die Playoffs zu erreichen. Die Türken haben gegen Aserbaidschan die deutlich leichtere Aufgabe.

Die in der Qualifikation zur EM 2012 in Polen und der Ukraine bereits chancenlosen Österreicher feierten einen 4:1 (1:0)- Pflichterfolg über das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan. Andreas Ivanschitz (33. Minute) vom FSV Mainz 05, Marc Janko (51./62.) und Zlatko Junuzovic (90.+1) sorgten beim Debüt von Interimstrainer Willi Ruttensteiner für den ersten Auswärts- Pflichtspieldreier seit 2005. Beim Heimteam sah Sascha Yunisoglu die Rote
Karte (27.). „Der Ausschluss war spielentscheidend“, klagte Vogts. „Gegen starke Mannschaften darf man sich keine Fehler erlauben, und wir haben zu viele Fehler gemacht.“

England hat sich nach Deutschland, Spanien, Italien und der Niederlande als nächste Mannschaft für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Polen und der Ukraine qualifiziert – obwohl das Team von Trainer Fabio Capello in Montenegro nach Toren von Ashley Young und Darren Bent und einer 2:0-Führung nur 2:2 spielte. Damit ist die Schweiz nach einer 0:2-Niederlage in Wales ausgeschieden. Gruppenzweiter sind die Montenegriner, deren letztes Spiel gegen die Schweiz nun bedeutungslos ist.
Rund um das Spiel zwischen Griechenland und Kroatien ist es in Piräus zu Ausschreitungen gekommen. Drei Minuten nach dem Anpfiff drangen mehr als 100 maskierte Randalierer in den Gästeblock ein und griffen kroatische Anhänger an, das Spiel wurde kurzzeitig unterbrochen. Durch den 2:0-Sieg zogen die Griechen in der Tabelle an Kroatien vorbei und können sich nun am Dienstag in Georgien direkt für die EM qualifizieren. (dpa)

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