EM-Qualifikation : Rumänien löst EM-Ticket, Portugal siegt

Rumänien ist nach einem 2:0 in Luxemburg das EM-Ticket nicht mehr zu nehmen. Die Chancen auf eine Teilnahmen wahrten zudem Portugal und Serbien.

Nach Deutschland haben sich auch Titelverteidiger Griechenland und Rumänien frühzeitig für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz qualifiziert. Das griechische Team von Coach Otto Rehhagel gewann am Abend mit 1:0 in der Türkei. Der EM-Champion ist in Gruppe C nun ebenso nicht mehr von den vorderen beiden Plätzen zu verdrängen wie in der Gruppe D die Tschechen nach ihrem 3:0-Erfolg in Deutschland und die Rumänen in der Gruppe G nach dem 2:0 in Luxemburg.

Der Frankfurter Bundesliga-Profi Ioannis Amanatidis avancierte mit seinem Treffer in der 79. Minute zum Matchwinner für Europameister Griechenland, der mit dem Sieg beim Erzrivalen auch Revanche nahm für die 1:4-Heimpleite im Hinspiel. Die Türken verloren sogar den zweiten Gruppenplatz an Norwegen, das 2:0 in Bosnien-Herzegowina siegte. Die Rumänen ließen indes beim "Zwerg" aus Luxemburg nichts anbrennen: Petre (42.) und der Stuttgarter VfB-Profi Marica (61.) sorgten für den Sieg. Dahinter hielten die Niederlande (2:0 gegen Slowenien) Kurs, zumal Bulgarien (1:1 in Albanien) unerwartet patzte.

Ihre Chancen wahrten Portugal und Serbien. Durch ein mühsames 2:1 über Kasachstan behauptete der EM-Gastgeber von 2004 aus Portugal Rang zwei in der Gruppe A. Makulula (82.) und Ronaldo (90.) erlösten mit ihren Treffern die Portugiesen, die mit 23 Zählern hinter dem spielfreien Spitzenreiter Polen (24), aber vor Serbien (6:1 in Aserbaidschan) und Finnland (je 20) rangieren. In der Gruppe F hat Schweden trotz des 1:1 gegen Nordirland weiter die besten Chancen. In der Gruppe D setzte sich nunmehr Frankreich an die Spitze, das gegen Litauen mit 2:0 (0:0) gewann.  

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