Sport : EM-Splitter: Belgischer Flop ohne Auswirkungen

Gute Nachrichten von den Märkten Belgien & Holland. Der Abwärtstrend des Vortages ist durch die positive Erwartung der diversen Viertelfinals gestoppt, der Fax zeigt sich dadurch leicht erholt. Auch die Drohung der internationalen Aufsichtsbehörde Uefa, möglicherweise England nicht weiter an der EM partizipieren zu lassen, konnte die Anleger nicht verunsichern. Möglicherweise hatte die souveräne Reaktion Tony Blairs auf das unschöne Auftreten britischer Gesandter beruhigende Wirkung.

Mit Spannung erwartet wurde, was "Bild"-Analysten als "Sensation!" werteten: Belgien ist raus. Weitere Geschäfte ohne die Gastgeber dieser Handelsmesse? Würde Holland durch den Konkurs des Co-Veranstalters in Mitleidenschaft gezogen? Wie reagieren die Naturalwerte, wenn plötzlich belgische Kampfschweine zu Billigpreisen auf den Markt geworfen werden? Die Antwort ist: gelassen. In Relation zum Gesamtvolumen innereuropäischer Umsätze, vor allem mit südamerikanischem Frischfleisch, fallen die wenigen Kampfschweine kaum ins Gewicht.

Gute Erwartungen weckt auf jeden Fall die Tatsache, dass Konzerne, deren Entwicklungspotential günstig eingeschätzt wird, im Rennen bleiben: Frankreich, Holland, Italien, Portugal ... Weiterhin positiv: Während vor vier Jahren in der Vorrunde ein Tore-Schnitt von 1,875 erreicht wurde, konnte diese Marge bisher auf 2,38 angehoben werden (Stand gestern 20 Uhr). Diese Faktoren zusammen beflügeln den Markt. Zudem ist davon auszugehen, dass die Stabilisierung der Türkei auch in Westeuropa zu erhöhter Nachfrage führen wird. Im Übrigen gilt der Satz von André Kostolany: "Gewinnen kann man, verlieren kann man, aber zurückgewinnen ist unmöglich."

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