Sport : EM-Splitter: Fakten

Merk pfeift im Halbfinale

Schiedsrichter Markus Merk pfeift bei der EM das Halbfinale zwischen Italien und Gastgeber Holland. Für den 38-jährigen Zahnarzt aus Kaiserslautern ist die Partie am Donnerstag in Amsterdam bereits der dritte Auftritt bei der EM. Das andere Semifinale am Mittwoch in Brüssel zwischen Frankreich und Portugal pfeift der Österreicher Günter Benkö. Das Endspiel am 2. Juli in Rotterdam leitet der Schwede Anders Frisk.

Dugarry erlitt Nasenbeinbruch

Der französische Nationalspieler Christophe Dugarry erlitt beim 2:1-Erfolg des Weltmeisters im EM-Viertelfinale gegen Spanien einen Nasenbeinbruch. Er war mit dem Spanier Michel Salgado in der ersten Halbzeit zusammengeprallt. Dugarrys Einsatz am Mittwoch im Halbfinale gegen Portugal in Brüssel scheint aber nicht gefährdet.

Wiedersehensfreude

Als die für das Fernsehen tätige französische Trainer-Legende Guy Roux (61) nach dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Spanien in Brügge den auf der Ehrentribüne sitzenden Premierminister Lionel Jospin begrüßen wollte, wurde er von TV-Leuten zurück gehalten. Der eher hemdsärmelige Roux ließ sich nicht abwimmeln. "Ich bin ein alter Regiments-Kollege von ihm", sagte er. Der Hinweis zog. Der Premierminister schüttelte dem gebürtigen Elsässer sichtlich erfreut über das Wiedersehen die Hand und bestätigte: "Wir waren in den 60er Jahren beim Militär in Trier stationiert."

Weniger Zuschauer

Bisher besuchten 955 150 Fans (Durchschnitt: 34 113) die EM-Spiele in Belgien und Holland. Bei der EM 1996 in England waren es nach dem Viertelfinale noch 1 076 544 Zuschauer (38 448). Allerdings haben die acht Stadien der jetzigen EM zum Teil erheblich geringere Fassungsvermögen auf die Stadien seinerzeit in England.

Frankreich EM-Favorit

Weltmeister Frankreich ist vor dem EM-Halbfinale beim Londoner Buchmacher William Hill Favorit auf den Titelgewinn. Die "Odds" für die Franzosen stehen zurzeit bei 6:4. Die Niederlande werden mit einem Kurs von 7:4 gehandelt. Erst dann folgen Italien (4:1) und Außenseiter Portugal (11:2).

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