Sport : EM-Splitter: Gerüchte

Figo und Rui Costa nach Italien?

Die portugiesischen Mittelfeldstars Figo und Rui Costa werden nach ihrer Gala-Vorstellung beim 3:2-Sieg gegen England von den italienischen Top-Klubs umworben. Meister Lazio Rom habe für Figo 80 Milliarden Lire (umgerechnet rund 80 Millionen Mark) geboten, berichtete "La Gazzetta dello Sport" am Mittwoch unter Berufung auf eine portugiesische Zeitung. Der FC Barcelona wolle Figo allerdings nicht ziehen lassen. Der AC Mailand und der AC Parma versuchten, Rui Costa vom Liga- Konkurrenten AC Florenz abzuwerben. "Fiorentina"-Vereinsboss Vittorio Cecchi Gori habe seinen Mittelfeldstar allerdings für unverkäuflich erklärt. Auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hatte vor einiger Zeit sein Interesse an Rui Costa angemeldet, war jedoch von der angeblich geforderten Ablösesumme von 50 bis 60 Millionen Mark abgeschreckt worden.

Hat Rijkaard kein Konzept?

15 Millionen Bondscoaches in Holland, die Fußball-Prominenz und Medien befürchten den frühen Europameisterschafts-Crash ihrer Mannschaft und sparen nicht mit Kritik am ungeliebten Nationaltrainer Frank Rijkaard. Der frühere Europameister sitzt vor dem zweiten Gruppenspiel des EM-Gastgebers Niederlande zwischen allen Stühlen. "Ich habe kein Konzept gesehen. Gegen Tschechien hat die Mannschaft den Eindruck der schwachen Testspiele zuvor bestätigt", monierte der ehemalige Bremer Bundesliga-Trainer Aad de Mos. Noch immer hängt Frank Rijkaard die schwache Bilanz seiner bisherigen Amtszeit mit lediglich vier Siegen in 17 Spielen nach. Die schwache Vorstellung beim 1:0-Sieg gegen den Vizeeuropameister weckte neue Zweifel am System.

Ärger im englischen Team

Drei Tage vor dem Spiel gegen Deutschland deutet vieles darauf hin, dass es mit der Harmonie im englischen Team nicht mehr weit her ist. Die Mannschaft ist in der Taktik-Frage offenbar gespalten. "Ich bin sicher, dass der Trainer weiß, was zu tun ist", sagte Stürmer Dennis Wise. Martin Keown, der den an der Wade verletzten Adams als Abwehrchef gegen Deutschland vertreten soll, bestätigte nur, dass beim Geheimtraining am Vormittag einige taktische Dinge einstudiert worden seien. "Eine der Stärken von Keegan ist, dass er die Spieler auffordert, ihre Meinung kund zu tun", sagte Keown und bestätigte damit indirekt die offenbar intensiven Diskussionen.

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