Sport : EM-Splitter: Hooligans bei der EM

Ein Brite zahlt 1000 Gulden ...

Ein 36 Jahre alter Hooligan aus England ist von einem Polizeirichter in Den Bosch zu einer Geldstrafe von 1000 Gulden (880 Mark) verurteilt worden. Er hatte am 12. Juni in Eindhoven einen Mann ins Gesicht geschlagen und war von der Polizei festgenommen worden. Dabei fanden die Beamten bei ihm auch ein in den Niederlanden als Waffe verbotenes Pfefferspray. Damit wollte sich der Brite vor Angriffen schützen, wie er vor Gericht erklärte. Das Opfer seiner Schläge hatte sich nicht gemeldet. Der Staatsanwalt hatte einen Monat Haft und 500 Gulden Strafe gefordert. Der Richter verurteilte den Briten aber zur gleichen Strafe wie zwei Niederländer, die am selben Tag an einer Schlägerei in einer Kneipe von Eindhoven beteiligt waren.

ein zweiter muss in den Knast

Sechs Monate Haft für einen englischen Fußball-Hooligan hat am Freitag ein Schnellgericht in Brüssel wegen dessen Verwicklung in die Ausschreitungen im Vorfeld des EM-Vorrundenspiels zwischen Deutschland und England vor einer Woche in Charleroi verhängt. Die Sicherheitskräfte hatten den 34 Jahre alten Rowdy am Sonnabend bei der Randale in der belgischen Hauptstadt wegen Beteiligung an den Krawallen und Widerstands gegen die Staatsgewalt verhaftet. Zusätzlich wurde der Familienvater noch einmal zu sechs weiteren Monaten Haft verurteilt, diesmal allerdings wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Seine Rechtsanwälte haben Berufung gegen das Urteil angekündigt.

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