Sport : EM-Splitter: Krankenstand

Bierhoff fällt länger aus

Oliver Bierhoff wird der deutschen Nationalelf selbst bei einem Einzug ins EM-Finale nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Muskelverletzung in der rechten Wade, die sich der Stürmer am Mittwoch beim Training in Breinig bei Aachen zugezogen hat, ist so schwerwiegend, dass sie eine mehrwöchige Pause erfordern wird. Diese Diagnose stellte Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt. Es handelt sich nicht um einen einfachen Faserriss, sondern um eine schwerere Verletzung der Wadenmuskulatur. Der 32-jährige Bierhoff lässt sich von den DFB-Ärzten und Physiotherapeuten behandeln. "Vielleicht kann er jetzt noch mehr Einfluss nehmen auf die Gruppe, da er nicht mehr spielen muss", hofft Teamchef Ribbeck.

Anderssons Einsatz fraglich

Schweden bangt um den Einsatz von Stürmer Kennet Andersson im letzten EM-Vorrundenspiel der Gruppe B gegen Italien am kommenden Montag. Der Angreifer des italienischen Erstligisten FC Bologna erlitt beim torlosen Unentschieden am Donnerstag gegen die Türkei eine Verletzung am rechten Knöchel. Er war mit dem Fuß umgeknickt. Bis zu seiner Auswechslung in der Halbzeitpause war der großgewachsene Stürmer der einzige Spieler der Schweden, der Torgefahr ausstrahlte.

Zwei Türken angeschlagen

Mannschaftskapitän Temizkanoglu Ogün (Fenerbahce Istanbul) und Mittelfeldspieler Mustafa Izzet (Leicester City) sind bei der türkischen Mannschaft außer Gefecht. Die beiden Profis mussten im Gruppenspiel gegen Schweden verletzt ausscheiden. Ogün hatte sich den Fuß vertreten, Mustafa klagte über eine Zerrung im Oberschenkel. Cheftrainer Mustafa Denizli hofft aber, dass beide am Montag im Spiel gegen Belgien wieder mitwirken können.

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