Sport : EM-Splitter: Nach Abpfiff

EM-Zocker in Vietnam getötet

Das Wettfieber rund um die EM hat in Vietnam ein Todesopfer gefordert. Ein 27 Jahre alter Mann erlag in der Provinz Binh Dinh seinen Verletzungen, die er am 11. Juni in einem Kampf mit weiteren Zockern in einem illegalen Wettbüro erlitten hatte. Bereits vor einer Woche war ein 45-Jähriger mit Stichwunden in ein Krankenhaus in Hanoi gebracht worden. Am vergangenen Wochenende überlebte ein 20-Jähriger einen Selbstmordversuch in Ho-Tschi-Minh-Stadt (ehemals Saigon) nur knapp, nachdem er bei Wettspiel ein Vermögen verloren hatte.

Günter-Netzer-Song-Contest

Auf eine erstaunlich gute Resonanz stieß der Günter-Netzer-Song-Contest im Online-Angebot der ARD. Die besten fünf Songs sind im Internet unter der Adresse www.ard-euro2000.de zu hören. Angeregt von dem Lied "Günter Netzers Frisur" von den "Opas ausse Muppezschau" hatte das Internet-Angebot der ARD zu einem Musiker-Wettstreit aufgerufen. Die besten Songwriter werden am Ende der Europameisterschaft mit einem von Günter Netzer handsignierten Trikot der Nationalmannschaft ausgezeichnet.

In der Schweiz wird nicht gehupt

Hupkonzerte und Freudenkundgebungen von Fußballfans nach den Siegen der Türkei und Italiens bei der EM haben in der Nacht zum Dienstag viele Schweizer verärgert. Im Kanton Solothurn griff ein 75-Jähriger sogar zur Waffe und schoss auf ein Auto. Im Thurgau und in St. Gallen droht die Polizei mit schärferem Vorgehen; Dauerhupern droht künftig der Führerscheinentzug. Die Schweiz ist nicht für die EM qualifiziert.

Volksmusik am Telefon

Damit sich die portugiesischen Nationalkicker in ihrem Quartier in Ermelo richtig heimisch fühlen, hat das Management des Hotels in der holländischen Kleinstadt auch an Details gedacht. Anrufer im Hotel "Heerlickheijd van Ermelo" hören so während der Vermittlung zum gewünschten Gesprächspartner portugiesische Volksmusik.

Spaniern ging die Luft aus

Eine Pause am Straßenrand musste die spanische Nationalmannschaft einlegen. Bei der Fahrt zum letzten Gruppenspiel gegen Jugoslawien fiel im Mannschaftsbus plötzlich die Air Condition aus. Die Spieler zogen bei etwa 35 Grad im Schatten ihre T-Shirts aus und setzten sich auf den Rasen.

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