Sport : Ende gut, fast alles gut

Freiburg schlägt erst spät schwache Nürnberger 3:0.

Vom Punkt erfolgreich. Daniel Caligiuri bejubelt sein spätes Elfmetertor. Foto: dpa Foto: dpa
Vom Punkt erfolgreich. Daniel Caligiuri bejubelt sein spätes Elfmetertor. Foto: dpaFoto: dpa

Freiburg - Nach dem 3:0 (1:0)-Sieg über den 1. FC Nürnberg klagten die Spieler des SC Freiburg auf hohem Niveau. „Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen“, sagte Kapitän Julian Schuster. Erst in der Nachspielzeit befreiten der zuvor gefoulte Daniel Caligiuri mit einem verwandelten Elfmeter und Marco Terrazzino mit einem Schuss aus 20 Metern die Breisgauer von der Angst, die durch Cedrick Makiadi erzielte Führung noch einbüßen zu können.

Die Sorgen der Freiburger hätte der Nürnberger Trainer Dieter Hecking auch gerne gehabt. Nach der vierten Niederlage am Stück verlor Hecking alle Contenance: „Die Mannschaft hat alles eingebüßt, was sie in den ersten drei Spielen ausgezeichnet hat. So geht es nicht.“ Hecking vermisste vor allem Laufbereitschaft und kämpferischen Einsatz. Javier Pinola gab kleinlaut zu: „Wir müssen als Mannschaft wieder mehr kommunizieren, auf und außerhalb des Platzes.“

Die Freiburger zeichnete dagegen ihre Geschlossenheit aus. Trainer Christian Streich freute sich darüber, dass sein Team diesmal die zuletzt gezeigten guten Ansätze über die gesamten 90 Minuten an den Tag legte. Dennoch hätten die nur bei Standards gefährlichen Gäste schon in der zweiten Minute in Führung gehen können, als Tomas Pekhart mit seinem Kopfball nach einer Ecke das Tor nur knapp verfehlte. Danach bestimmte der SC das Geschehen. Nach einer Flanke von der rechten Seite köpfte Erik Jendrisek den Ball vors Tor, wo Makiadi einen Meter vor der Linie nur noch die Stirn hinhalten musste.

Die Badener starteten furios in die zweite Halbzeit. Erst prüfte Jendrisek Torhüter Raphael Schäfer mit einem Distanzschuss. In der 51. Minute musste dann der Pfosten nach Caligiuris Schuss für den geschlagenen Schlussmann retten. Im Nachschuss scheiterte Makiadi.

Nürnbergs größte Chance bot sich für Sebastian Polter nach einer knappen Stunde, doch nach seinem Heber über Baumann klärte SC-Verteidiger Mensur Mujdza per Kopf auf der Linie. Weil die Gäste aufmachten, kamen Freiburg zu Kontern. Aber erst in der Nachspielzeit fiel die Entscheidung durch Caligiuris Elfmeter und Terrazzinos Fernschuss. dapd

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