Sport : Endspiel um Platz drei

Bremen und Schalke kämpfen um ihre Chance auf die Champions League

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Bremen - Das Champions-League-Endspiel können beide Vereine nicht mehr erreichen. Am Sonntag aber treffen sich die Bundesligisten Werder Bremen und Schalke 04 im Weserstadion zu einem Endspiel um die Champions League. Es geht um den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Qualifikation für den höchsten europäischen Wettbewerb berechtigen würde. „Wenn wir noch Platz drei erreichen wollen, müssen wir dort gewinnen“, sagt Schalkes Trainer Mirko Slomka. Entsprechend groß ist der Druck für die Schalker, die in der Liga seit fünf Spielen sieglos sind. „Auf Grund der letzten Ergebnisse sind wir dort sicher kein Favorit“, sagt der Schalker Fabian Ernst, und Slomka glaubt: „Viel wird davon abhängen, wer als Erstes eine Chance nutzt.“

Werder Bremen hat vier Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf den Mitbewerber und will sich nicht mehr vom Champions-League-Platz verdrängen lassen. „Wir können am Sonntag einen großen Schritt tun, um Platz drei sicherer zu machen“, sagt Trainer Thomas Schaaf. Er hat aber auch Platz zwei und damit die direkte Qualifikation noch nicht ganz aus den Augen verloren: „Wir blicken schon noch nach oben.“

Vor dem Spiel bangt Schalke um den Einsatz von Gustavo Varela und Mladen Krstajic. Varela hat sich im Uefa-Cup- Halbfinale gegen den FC Sevilla (0:0) eine Hüftprellung zugezogen, kann aber höchstwahrscheinlich spielen. Krstajic droht wegen einer Sprunggelenksverletzung auszufallen. Dagegen teilte Slomka mit, dass der Brasilianer Lincoln und Nationalstürmer Kevin Kuranyi wieder in der Startelf stehen werden. Das gilt nicht für Gerald Asamoah, der wegen seiner fünften Gelben Karte fehlt.

Schaaf dagegen muss vermutlich auf den Nationalspieler Patrick Owomoyela verzichten, der an Achillessehnenproblemen leidet und wahrscheinlich von Petri Pasanen ersetzt wird. Neben Frank Baumann (Knieverletzung) fehlt weiterhin auch Torsten Frings, der wegen seines erst in dieser Woche diagnostizierten Wadenbeinbruchs noch mindestens eine Woche pausieren muss. dpa

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