ENDSPIELE UM DIE EUROPAPOKALPLÄTZE : Fünf Mannschaften, drei Plätze

Während die drei erstplatzierten Bayern, Dortmund und Leverkusen schon für die Champions League planen können, herrscht dahinter noch Spannung. Schalke und Freiburg spielen im direkten Duell um das Erreichen der Qualifikation zur Champions League. „Angst habe ich keinesfalls, denn der Druck liegt nicht nur bei uns“, sagt Schalkes Manager Horst Heldt. Bei einer Niederlage würde sein Klub aber das Saisonziel verfehlen. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Freiburgs Coach Christian Streich und will von Druck nichts wissen. Sein Team muss gewinnen, um kommende Saison nach Madrid oder Manchester zu fahren. Schalke reicht ein Unentschieden, wenn Frankfurt nicht mit mehr als vier Toren Unterschied gegen Wolfsburg siegt und sich so Platz vier sichert. Im Vordergrund steht für die Eintracht aber die Verteidigung von Rang sechs. Frankfurt würde vermutlich sogar eine Niederlage reichen, sollte die nicht zu hoch ausfallen und Hamburg gegen Leverkusen höchstens unentschieden spielen. Der HSV schafft es nur mit einem Sieg ins internationale Geschäft, solange Frankfurt verliert. „Ich habe schon die verrücktesten Dinge am letzten Spieltag gesehen“, sagte HSV- Trainer Thorsten Fink. Völlig Verrücktes müsste aber passieren, damit Mönchengladbach noch in die Europa League einzieht. Die Borussia hat drei Punkte und sechs Tore Rückstand auf Rang sechs. Schützenhilfe von Wolfsburg ist gefordert, dazu darf der HSV nicht gewinnen. Und selbst muss ein möglichst klarer Heimsieg gegen den FC Bayern her. Die Chance, dass alles zusammen eintritt, beziffert Gladbachs Sportdirektor Max Eberl immerhin noch mit „0,5 Prozent“. gid

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