Energie Cottbus : "Zauberfußball wird es nicht geben"

Kapitän Kevin McKenna verspricht den Fans für die kommende Saison typischen Cottbuser Fußball - ergebnisorientiert und "nicht immer schön anzusehen".

Berlin - Schon vor Beginn der Fußball-Bundesligasaison bittet Kapitän Kevin McKenna die Fans von Energie Cottbus um Verständnis, dass für den Aufsteiger vor allem die Ergebnisse im Vordergrund stehen. «wenn wir ein Spiel mit 1:0 gewinnen, ist das in Ordnung. Und dann ist es egal, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist», sagte McKenna der «Bild»-Zeitung. Der neue Kapitän des Bundesliga-Neulings ist überzeugt davon, dass seine Mannschaft nur mit dem typischen Cottbuser Fußball die Klasse halten kann.

Der 26-Jährige steht dazu, dass er trotz besserer Angebote anderer Bundesligisten in Cottbus geblieben ist. «Wir sind gemeinsam aufgestiegen. Nach so einem Erlebnis kann ich nicht einfach abhauen», hob McKenna hervor. Zwar würden einige Leute sagen, er habe sich falsch entschieden, wenn Cottbus absteigen sollte, so McKenna. Der Kanadier versprach aber zugleich: «Ich werde alles dafür geben, um mit Energie die Bundesliga zu halten.»

Über seine Ernennung zum neuen Spielführer freut sich der Abwehrspieler. Er habe jetzt mehr Verantwortung für die Mannschaft, vertrete das Team gegenüber dem Trainerstab und sei vor allem dafür da, den jüngeren Spielern zu helfen, beschreibt McKenna seine neue Aufgabe. Dabei habe er keine Sorge, dass ihn die älteren Spieler bei Energie voll als Kapitän akzeptieren. «Es ist ja nicht so, dass ab sofort nur noch meine Meinung bei Energie zählt. Es ist gut, dass wir viele erfahrene Spieler in der Mannschaft haben, wie zum Beispiel Tomislav Piplica», urteilte McKenna. (tso/ddp)

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