England : Chelsea und Manchester United marschieren ins Pokal-Halbfinale

Michael Ballack und sein FC Chelsea stehen im Halbfinale des englischen Fußball-Pokals. Die Londoner setzten sich am Samstag bei Zweitligist Coventry City mit 2:0 (1:0) durch und zogen in die vorletzte Runde des seit 1871 ausgespielten FA-Cups ein.

London  Mit dem fünften Sieg im fünften Pflichtspiel unter Interims-Trainer Guus Hiddink gelang Chelsea zugleich die Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel gegen Juventus Turin am Dienstag. Mit einem 4:0 (2:0) über den FC Fulham zog am Abend Manchester United nach und stellte mit 26. Halbfinal-Einzug eine neue Bestmarke auf.

Im Duell zwischen den "Blues" und den "Sky Blues" vor 31.407 Zuschauern in Coventrys Ricoh-Arena war Ballacks Elf von Anfang an klar überlegen. Didier Drogba nutzte früh eine Schwäche der Coventry- Abwehr aus und erzielte in der 15. Minute das 1:0. Danach ließ Chelsea gute Gelegenheiten aus, die Führung gegen den FA-Cup-Sieger von 1987 auszubauen. Der stark spielende DFB-Kapitän verpasste aus kurzer Distanz (31. Minute), sein Mittelfeldkollege Frank Lampard scheiterte per Freistoß an Coventry-Keeper Kieran Westwood (40.).

Im zweiten Durchgang versuchte der 13. in Englands zweiter Fußball-Liga alles. Ein schneller Chelsea-Konter, den der brasilianische Innenverteidiger Alex zum 2:0 abschloss, sorgte aber für die vorzeitige Entscheidung (72.). Beim viermaligen Pokalsieger Chelsea, der den FA-Cup nach 1970, 1997 und 2002 zuletzt 2007 gewann, feierte der Ghanaer Michael Essien nach sechsmonatiger Verletzungspause in den letzten 25 Minuten sein Comeback.

In Fulhams Stadion "Craven Cottage" musste Manchester United zunächst ein paar bange Minuten überstehen. Die Gastgeber setzten die "Red Devils" unter Druck, Verteidiger Nemanja Vidic musste nach einem Patzer von Torwart Edwin van der Sar kurz vor der Linie retten (15.). Ein sehenswerter "Doppelpack" des Argentiniers Carlos Tevez (20./35.) brachte den elfmaligen Cup-Sieger dann aber auf die Gewinnerstraße. Wayne Rooney (50.) und der Südkoreaner Ji-Sung Park (81.) machten nach dem Wechsel alles klar. (saw/dpa)

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