Sport : Enthüllungen im Fall Contador

Tom Mustroph

Berlin - Es gibt neue Entwicklungen im Fall Contador. Während der positiv getestete spanische Radprofi in einer Presseerklärung Verleumdungsklagen gegen internationale Medien androht, glaubt das belgische Magazin „Humo“ die „Wahrheit über Contador“ zu wissen. Unter dieser Überschrift veröffentlichte es Äußerungen einer namentlich nicht genannten Quelle, die zum Team Astana gehören soll und Contador beschuldigt.

„Er nahm nach der Dauphiné Libéré (Contador beendete das Vorbereitungsrennen auf die Tour de France als Zweiter, d. Red.) eine Blutentnahme vor. Das Blut enthielt noch immer etwas Clenbuterol, das aus einer Kur zur Gewichtsreduzierung stammte“, zitierte „Humo“ den Insider. „Contador hatte im Juni etwas Übergewicht. Es waren ein bis zwei Pfund. Man nimmt Clenbuterol, um die letzten Kilos zu verlieren und gleichzeitig einen Muskelabbau zu verhindern.“

Zudem schrieb das Magazin über Hinweise, Radprofis seien dazu übergegangen, nur noch 150 Milliliter Blut – statt der im Fuentes-Verfahren aufgedeckten 500 Milliliter – zu entnehmen. Man wolle damit die Veränderungen der Blutwerte, die mit dem Blutpass untersucht werden, in einem kleineren Rahmen halten. Die Homepage von „Humo“ verwies darauf, am Dienstag werde der komplette Report veröffentlicht. Tom Mustroph

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