• Enttäuschung bei den Türken: Portugal, Tschechien, Kroatien und Irland bei der EM
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Enttäuschung bei den Türken : Portugal, Tschechien, Kroatien und Irland bei der EM

Nach der 0:3-Heimniederlage gegen Kroatien im Hinspiel am Freitag hofften die türkischen Fans vergeblich auf ein Wunder in Zagreb. Das 0:0 reichte Kroatien zur Teilnahme an der EM-Endrunde.

Der Wille war da, allein es reichte nicht für die Türken. Kroatien hingegen ist 2012 in Polen und der Ukraine dabei.
Der Wille war da, allein es reichte nicht für die Türken. Kroatien hingegen ist 2012 in Polen und der Ukraine dabei.Foto: Reuters

Während sich Kroaten (0:0 gegen die Türkei) und Iren (1:1 gegen Estland) vor heimischem Publikum zu Unentschieden mühten, erkämpften die Tschechen in Montenegro mit einer Defensivtaktik ein 1:0 (0:0). Portugal fegte Bosnien-Herzegowina mit 6:2 vom Platz.

Das Quali-Aus der Türken dürfte das Ende der Ära von Trainer Guus Hiddink bedeuten. Schon vor der Partie in Zagreb, in der Hamit Altintop und Co. nach dem bitteren 0:3 im Hinspiel eine Sensation benötigt hätten, hatten türkische Medien über den bevorstehenden Rücktritt des Niederländers berichtet. Die Türkei, die bei zwei Pfostentreffern von Altintop auch noch Pech hatte, verpasste nach der WM 2010 in Südafrika das zweite Großturnier in Serie.

Die Kroaten um die Bundesliga-Spieler Ivica Olic, Danijel Pranjic (beide FC Bayern), Mario Mandzukic (VfL Wolfsburg) und Ivan Perisic (Borussia Dortmund) fahren dagegen zum vierten Mal zu einer EM.

Irland musste dagegen lange auf die Teilnahme an einem Großturnier warten - letztmals waren die Insel-Kicker 2002 bei der WM in Japan und Südkorea dabei. Durch das klare 4:0 im Hinspiel in Estland war dem Team von Trainer Giovanni Trapattoni die zweite EM-Teilnahme nach 1988 aber kaum noch zu nehmen. Vor rund 50 000 Zuschauern in Dublin brachte Stephen Ward die Iren in Führung (32. Minute), Konstantin Vassiljev belohnte nach der Pause die Bemühungen der Gäste (57.).

In Podgorica bewahrte Tschechiens Torhüter Petr Cech sein Team mit Glanzparaden vor dem Rückstand gegen tapfer kämpfende Hausherren. Einen Konter in der 81. Minute schloss Petr Jiracek ab. Trotz der Niederlage feierten die heimischen Fans ihre Mannschaft, die schon in der Vorwoche in Prag unglücklich mit 0:2 den Kürzeren gezogen hatte.

Als letztes Team qualifizierte sich Portugal für die EM-Endrunde. Nach einem 0:0 im Hinspiel besiegte die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo im Estadio de la Luz von Lissabon Bosnien-Herzegowina mit 6:2 (2:1). Ronaldo erzielte dabei die Treffer zum 1:0 und 3:1. (dpa)

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