• Er trifft, lächelt und träumt vom Ausland Lukas Podolski rettet Köln beim 1:1 gegen Mainz einen Punkt und spricht über seine Ambitionen

Sport : Er trifft, lächelt und träumt vom Ausland Lukas Podolski rettet Köln beim 1:1 gegen Mainz einen Punkt und spricht über seine Ambitionen

Nicht zu stoppen. Gegen Mainz erzielte Lukas Podolski (links) bereits sein 14. Tor in dieser Saison. Foto: AFP Foto: AFP
Nicht zu stoppen. Gegen Mainz erzielte Lukas Podolski (links) bereits sein 14. Tor in dieser Saison. Foto: AFPFoto: AFP

Köln - Lukas Podolski verließ bester Laune das Kölner Stadion. Einen persönlichen Rekord mit Saisontor Nummer 14 hatte er beim 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 aufgestellt, und auch im verbalen Schlagabtausch mit Dortmunds Trainer Jürgen Klopp war die große Versöhnung vollzogen. Nicht einmal die x-te Frage nach seiner Zukunft brachte den Publikumsliebling des 1. FC Köln aus der Contenance.

„Wir haben die geilsten Fans, das geilste Stadion, und wenn die Ergebnisse stimmen, ist es ein tolles Erlebnis, hier in Köln zu spielen“, sagte Podolski. Doch ein Treuebekenntnis zum FC kam dem Stürmerstar nicht über die Lippen. Köln sei bei den Gesprächen im Winter der erste Ansprechpartner, doch eine Entscheidung werde es so schnell nicht geben – und erst recht keinen Transfer im Winter. „Ein Wechsel in dieser Saison ist ausgeschlossen“, sagte der 95-malige Nationalspieler der „Sport-Bild“.

Frühestens im Sommer stünde ein Abschied auf Podolskis Agenda. Allzu große Hoffnungen sollte sich Schalke 04 dann aber nicht machen. „Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga ist für mich nur sehr schwer vorstellbar. Wenn ich Köln verlasse, reizt mich auf jeden Fall das Ausland“, meinte Podolski. Da scheint das Interesse des FC Arsenal oder der italienischen Spitzenvereine Inter Mailand und AS Rom eher auf Gegenliebe zu stoßen.

Von Dortmunds Jürgen Klopp hatte er im Gegensatz deftigere Worte („zu teuer für die Leistung“) zu hören bekommen, doch der Streit ist inzwischen beigelegt. „Jürgen Klopp ist ein super Typ, ein geiler Trainer, alles andere ist vergessen. Wir verstehen uns“, sagte Podolski.

Ohnehin erlebt Köln derzeit den besten Podolski überhaupt. Seine Treffsicherheit rettete dem FC auch gegen Mainz einen Punkt. Fünf Minuten vor Schluss war der ansonsten blass gebliebene Podolski vor 44 800 Zuschauern zur Stelle, nachdem die Mainzer nach dem Tor von Sami Allagui schon vom Sieg träumen durften. „Podolski hat einen Lauf. Da kann man nichts machen“, sagte 05-Manager Christian Heidel, und der Mainzer Torhüter Christian Wetklo ergänzte: „Er schießt einmal und trifft. So ein Top-Mann macht halt den Unterschied aus.“ dapd

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