Sport : Erik Zabels verhaltene Freude

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Seine Freude war verhalten, als er den Zielstrich in Altenburg als Sieger überfuhr. Erik Zabel stand auch nach dem Ende der ersten Etappe der DeutschlandTour noch unter dem Eindruck des Todes seines Radsport-Kollegen Fabrice Salanson. „Ich kannte ihn zwar nicht persönlich. Aber so was geht einem schon nahe. Ich rechne es seinem Team hoch an, dass es auf einen Start verzichtete und Salanson so die letzte Ehre erwies“, sagte Zabel.

Zabel siegte nach den 184,1 Kilometern von Dresden nach Altenburg im Spurt vor seinem Dauer-Sprintrivalen Stuart O’Grady aus Australien. Der gebürtige Berliner kam damit zu seinem zwölften Sieg in der Deutschland-Tour. Jan Ullrich, der sich in seiner neuen Bianchi-Mannschaft auf die Tour de France vorbereitet, rollte zeitgleich mit Zabel mit dem Hauptfeld ins Ziel. Der Däne Jörgen Bo Pedersen führte zweitweilig mit fast zwölf Minuten Vorsprung und wurde erst kurz vor dem Ziel eingeholt. Tsp

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