Sport : Ermittlungen nach Angriff Kölner Fans

Köln - Der 1. FC Köln hat als Reaktion auf die brutale Attacke eigener Anhänger auf einen Fan-Bus von Borussia Mönchengladbach erste Verfahren zu Vereinsausschlüssen und bundesweiten Stadionverboten angestoßen. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, habe man mittlerweile mehrere Namen von Beteiligten an der Attacke vorliegen. Einem Datenabgleich zufolge zählen unter anderem auch Mitglieder des Fan-Clubs „Wilde Horde“ dazu.

„Wir erwarten vom Fan-Club Wilde Horde eine öffentliche Distanzierung von den Tätern und eine Entschuldigung bei den Betroffenen der Attacke“, erklärte der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel. Zudem entschuldigte sich Werner Wolf, Verwaltungsratsvorsitzender des dreimaligen Deutschen Meisters, ausdrücklich bei den Verantwortlichen und betroffenen Fans des rheinischen Rivalen.

Die Gladbacher riefen die eigenen Fans derweil zur Ruhe auf: „Wir appellieren an alle Borussia-Fans, besonnen zu reagieren und dieBorussia weiterhin friedlich und leidenschaftlich zu unterstützen“, hieß es in der Erklärung der Mönchengladbacher Fanbeauftragten. dapd/dpa

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