Sport : Erneut Doping bei Russlands Ruderern

Lausanne - Dem russischem Ruderverband droht nach Bekanntwerden zweier weiterer Dopingfälle der komplette Ausschluss von den Olympischen Spielen in Peking. Wie der Weltverband Fisa mitteilte, sind die beiden russischen Ruderinnen Anastasia Fatina und Anastasia Karabelschtschikowa wegen verbotener intravenöser Infusionen mit einer zweijährigen Sperre belegt worden. Der Ausschluss gilt rückwirkend vom 27. August 2007. Die beiden Sportlerinnen gehörten zum russischen Frauen-Achter.

Laut den Anti-Doping-Bestimmungen der Fisa ist allein die Anwendung derartiger Infusionen ohne medizinische Indikation verboten. Die beiden Ruderinnen wurden wie zuvor bereits sechs weitere russische Teammitglieder durch einen Spritzenfund in der Nähe ihres Mannschaftshotels beim Weltcup-Finale 2007 in Luzern überführt. Vor einer Woche hatte der Weltverband bereits russische Funktionäre, Trainer und medizinische Betreuer für ein Jahr von allen Fisa-Veranstaltungen ausgeschlossen. dpa

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