Sport : Erneuter Gesundheits-Check ändert nichts an Comeback-Plänen

Michael Schumacher wird sich am Donnerstag erneut einem Ärzte-Check unterziehen. An den Comeback-Plänen des Patienten wird sich aller Wahrscheinlichkeit jedoch nichts ändern. Schumachers Sprecher Heiner Buchinger bestätigte den Untersuchungs-Termin und erklärte: "Das Reha-Programm läuft normal. Wenn Michael fit ist, wird er wieder im Auto sitzen." Schumacher, der vor elf Tagen zum zweiten Mal an seinem verletzten Bein operiert worden war, habe sich inzwischen gut erholt und könne teilweise auch schon ohne Krücken gehen. Zuletzt planten Michael Schumacher und Ferrari ein Comeback beim Großen Preis von Italien am 12. September in Monza.

Die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtete jedoch von mehreren Möglichkeiten, über die Ferrari nachdenke, wie Schumacher doch zu einem schnelleren Comeback kommen könnte. Wenn die Ärzte einwilligen, solle der 30-jährige Kerpener schon in der kommenden Woche auf der hauseigenen Strecke in Fiorano bei Maranello seine ersten Runden drehen und somit womöglich doch noch beim bevorstehenden Großen Preis von Belgien am 29. August in Spa-Francorchamps einsatzbereit sein.

Gemäß des Reglements des Internationalen Automobilverbandes (FIA) darf ein Rennstall in einer Grand-Prix-Woche jedoch nur über jeweils 50 Kilometer testen. Der zweimalige Weltmeister müsste also noch an diesem Freitag oder Samstag in Fiorano auftauchen, um wirklich vernünftig fahren zu können. Jedoch ist dies nach seinem derzeitigen Gesundheitszustand so gut wie unmöglich.

Zudem werde die Möglichkeit erwogen, Schumacher am Spa-Wochenende in Fiorano testen zu lassen. Während die Konkurrenz in Belgien mit Training und Grand Prix beschäftigt sei, könne der deutsche Superstar während dessen ohne Medienrummel fahren. So könne Schumacher vor den in Monza beginnenden offiziellen Testfahrten in Ruhe probieren.

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