Sport : Erpressung von Spitzensportlern: Eta droht erneut

Die baskische Untergrundorganisation Eta hat erstmals bestätigt, den französischen Fußballprofi Bixente Lizarazu vom Deutschen Fußballmeister FC Bayern München zu erpressen. Zugleich erneuerte sie ihre Drohungen gegen den aus dem Baskenland stammenden Nationalspieler für den Fall, dass Lizarazu den geforderten Geldzahlungen nicht nachkomme. Wie der staatliche Sender "Euskadi Irratia" im Baskenland berichtete, geht aus einem internen Rundschreiben der Eta ferner hervor, dass die Organisation auch andere Spitzensportler erpresse. Namen wurden allerdings nicht genannt.

In dem Papier wurde Lizarazu erneut aufgefordert, die Prämien, die er für die Spiele mit der französischen Nationalelf erhalte, der Eta zu übergeben. Der Fußballer solle dafür zahlen, dass er für einen "Unterdrückerstaat" spiele. Die Eta hielt dem Bayern-Verteidiger vor, "mit der Hand auf der Brust" die französische Nationalhymne mitzusingen. Wenn Lizarazu die so genannte "Revolutionssteuer" nicht zahle, werde die Eta "Maßnahmen" gegen ihn oder sein Eigentum ergreifen.

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