• Erst die Couch, dann die Bayern Beckenbauer ist um Klose besorgt und weiter an ihm interessiert

Sport : Erst die Couch, dann die Bayern Beckenbauer ist um Klose besorgt und weiter an ihm interessiert

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München (dpa). Mit zwei Professionen lebt es sich mitunter ganz bequem – vor allem, wenn man Franz Beckenbauer heißt. Der Kolumnist Beckenbauer sorgt sich am Freitag in der „Bild“Zeitung um die psychische Verfassung von Nationalspieler Miroslav Klose. Es ist wohl kein Zufall, dass Beckenbauer weiß, bei welchem Klub der Stürmer des 1. FC Kaiserslautern am ehesten seine Probleme lösen könnte. „Von seinen Fähigkeiten als Torjäger bin ich überzeugt, deshalb ist er weiterhin ein Kandidat für Bayern München“, schreibt Beckenbauer.

Der Präsident der Bayern empfiehlt dem Nationalspieler professionellen Rat: „Klose braucht psychologische Hilfe.“ Nach Ansicht Beckenbauers ist Klose „zu sensibel“, machen ihm die schwierige Lage des 1. FC Kaiserslautern und die ungeklärte Situation um seinen Vertrag zu schaffen. Bei der 1:3-Niederlage im Länderspiel am Mittwoch in Palma de Mallorca gegen Spanien sei Kloses „Körpersprache“ eindeutig gewesen. „Kein Selbstvertrauen, kein Mut, totale Verunsicherung“, hat Beckenbauer bei dem Nationalspieler festgestellt. Die Niederlage gegen Spanien will Beckenbauer indes nicht allein an Klose festmachen. Die Spanier seien mit Weltklasse-Fußballern wie Raul beweglicher, ballsicherer und kombinationsstärker. „Da haben wir eine ganze Fußball-Generation verschlafen. Das holen wir nun langsam mit unseren jungen Spielern nach“, schreibt Beckenbauer.

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