Erste Runde im DFB-Pokal : HSV mit Mühe weiter, Dortmund souverän

In den Montagsspielen bleiben Sensationen aus. Borussia Dortmund zieht in die nächste Runde, der HSV müht sich in Zwickau. Die Zweitligisten Hannover und Sandhausen setzen sich ebenfalls durch.

Doppelspitze. Shinji Kagawa brachte Borussia Dortmund früh in Führung.
Doppelspitze. Shinji Kagawa brachte Borussia Dortmund früh in Führung.Foto: imago

Borussia Dortmund hat sich am Montagabend keine Blöße gegeben und ist problemlos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Bei Eintracht Trier setzte sich der Champions-Leauge-Teilnehmer nach Toren von Shinji Kagawa und André Schürrle erwartungsgemäß mit 3:0 (3:0) durch.

Zuvor hatte der Hamburger SV eine neuerliche Pokal-Blamage verhindert und steht nach einem mühevollen 1:0 (0:0)-Sieg über Drittligist FSV Zwickau in der zweiten Runde des DFB-Pokals. 10 134 Zuschauer sahen bei der Eröffnung des neuen Zwickauer Stadions einen leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber, der erst spät das entscheidende Gegentor hinnehmen musste. Nach 70 Minuten traf der kurz zuvor eingewechselte Alen Halilovic zum 1:0 für den Bundesligisten, der in der letzten Saison noch kläglich beim niederklassigen FC Carl Zeiss Jena aus dem Pokal-Wettbewerb ausgeschieden war und auch diesmal wieder große Gegenwehr erfuhr.

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 mühte sich ebenfalls in die nächste Runde. Beim ewigen Pokalschreck Kickers Offenbach gewannen die Niedersachsen erst durch ein Tor in der letzten Sekunde der Verlängerung, als Salif Sané zum 3:2 traf. Neuzugang Martin Harnik hatte den Favoriten schon früh in Führung gebracht und danach auch das 2:0 durch Felix Klaus vorbereitet. Vor 10 573 Zuschauern kamen die Kickers aber noch einmal zurück: Serkan Firat brachte seine Mannschaft mit zwei Treffern in die Verlängerung, in der Sané schließlich die Entscheidung besorgte.

Ähnlich bitter verlief der Abend für den SC Paderborn. Der Drittligist verpasste eine Überraschung gegen den Zweitligisten SV Sandhausen ebenfalls in letzter Sekunde. Vor 4436 Zuschauern in Paderborn gelang Tim Kister in der Nachspielzeit der 2:1-Siegtreffer. Zuvor war Richard Sukuta-Pasu per Foulelfmeter für die Gäste erfolgreich, die durch den Einzug in die nächste Pokalrunde mit Einnahmen von 310 000 Euro planen können. Für Paderborn traf Sven Michel.

Am Wochenende waren bereits Hertha BSC und der 1. FC Union in die nächste Pokalrunde eingezogen. (dpa)

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