Erster Brite auf dem Radsport-Thron : Bradley Wiggins gewinnt die Tour de France

Noch nie zuvor hatte ein Brite die Tour de France gewonnen - in diesem Jahr gab es gleich einen Doppelsieg. Bradley Wiggins triumphiert auf dem Champs Elysée vor Landsmann Cristopher Froome.

Ein Brite triumphiert in Paris. Bradley Wiggins, Sieger der Tour de France 2012.
Ein Brite triumphiert in Paris. Bradley Wiggins, Sieger der Tour de France 2012.Foto: dapd

Bradley Wiggins hat als erster Brite in 109 Jahren die Tour de France gewonnen. Der Fahrer vom Team Sky krönte sich bei der letzten Etappe am Sonntag in Paris. In der Gesamtwertung verwies er seinen Landsmann und Teamkollegen Christopher Froome sowie den Italiener Vincenzo Nibali auf die Plätze. Der 32-Jährige hatte sich das begehrte Gelbe Trikot auf der 7. Etappe geholt und bis Paris nicht mehr hergegeben. Der dreimalige Bahn-Olympiasieger feierte zwei Etappensiege bei den Einzelzeitfahren in Besancon und Chartres.

Die finale Etappe der 99. Rundfahrt gewann am Sonntag Wiggins' Teamkollege Mark Cavendish. Der Weltmeister feierte damit seinen dritten Tageserfolg in diesem Jahr und seinen bereits 23. Sieg bei der Tour. Es war sein vierter Triumph auf der Schlussetappe. Nach 120 Kilometern verwies er auf der Prachtstraße Champs Élysées den Slowaken Peter Sagan und den Australier Matthew Goss auf die Plätze. Der Rostocker André Greipel wurde Achter und verpasste damit seinen vierten Etappensieg 2012. (dpa)

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