Sport : Es begann in Pasching

Werder Bremens Weg zur deutschen Meisterschaft

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30. Juli 2003: Drei Tage vor Beginn der BundesligaSaison blamiert sich Werder Bremen im UI-Cup-Halbfinale mit einem 0:4 beim SV Superfund Pasching, dem Tabellenletzten der österreichischen Bundesliga, und scheidet aus dem Wettbewerb aus. Auf dem Feld steht fast die gleiche Mannschaft, die ein Dreivierteljahr später Deutscher Meister wird.

2. August 2003: Am 1. Spieltag kommt Werder als Außenseiter ins Berliner Olympiastadion, zeigt aber erstmals, womit die Mannschaft die gesamte Saison über begeistern wird: torreichen Offensivfußball. Durch zwei Treffer von Ailton und einen von Johan Micoud gewinnt Bremen 3:0.

23. August 2003: Bremen schlägt am 4. Spieltag Schalke 04 mit 4:1 und übernimmt die Tabellenführung – zum ersten Mal seit mehr als acht Jahren, damals noch unter Trainer Otto Rehhagel.

13. September 2003: Nach nur einem Spieltag muss Werder die Tabellenführung bereits wieder abgeben. Die Mannschaft verliert 1:2 bei Borussia Dortmund. Die Entscheidung fällt durch ein kurioses Kopfball-Eigentor von Valerien Ismael.

5. Oktober 2003: In einem unterhaltsamen Spiel gewinnt Bremen 5:3 gegen Wolfsburg und kämpft sich zurück an die Tabellenspitze. Wenig später wird die Freude der Bremer getrübt, als bekannt wird, dass Torjäger Ailton und Verteidiger Mladen Krstajic nach der Saison zu Schalke 04 wechseln werden.

18. Oktober 2003: Werder verliert im Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart 1:3 und fällt auf Platz vier zurück. Es ist die vorerst letzte Niederlage der Bremer. Die folgenden 23 Ligaspiele bleibt das Team ungeschlagen.

13. Dezember 2003: Nach dem 16. Spieltag steht Bremen wieder auf Platz eins. Mit einem 3:1-Sieg in Leverkusen und einem 3:0 drei Tage später gegen Rostock wird Werder mit vier Punkten Vorsprung auf Bayern München Herbstmeister.

31. Januar 2004: Der von vielen Bremer Fans befürchtete Einbruch nach der Winterpause bleibt aus. Werder gewinnt das erste Spiel der Rückserie 4:0 gegen Hertha BSC.

21. März 2004: Nach einem 2:0 in Wolfsburg liegt Bremen neun Spiele vor dem Saisonende schon elf Punkte vor den Bayern.

28. März 2004: Beim 4:4 zwischen Stuttgart und Bremen sehen die Fans im ausverkauften Daimlerstadion das wohl beste Spiel dieser Saison.

25. April 2004: Bremens Stürmer treffen nicht mehr. Trotz guter Leistung spielt Werder beim VfL Bochum zum zweiten Mal in Folge 0:0. Der Vorsprung auf Bayern beträgt nach dem 30. Spieltag nur noch sechs Punkte.

8. Mai 2004: Werder gewinnt 3:1 in München und ist damit vorzeitig Deutscher Meister.hude

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