Sport : Es geht aufwärts

Nach dem 1:1 in Bielefeld ist Hansa Rostock immerhin nicht mehr Letzter

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Bielefeld In einer fast aussichtslosen Lage tendiert man dazu, Erfolgserlebnisse zu würdigen, die gar keine sind. So auch gestern beim 1:1 (0:0) zwischen Arminia Bielefeld und Hansa Rostock. Eigentlich war das viel zu wenig für die akut abstiegsbedrohten Rostocker. Doch man kann es auch so sehen: Durch den Punktgewinn ist Hansa zumindest nicht mehr Tabellenletzter. „Das war ein Fortschritt“, sagte Trainer Jörg Berger.

Dabei wäre ein Sieg sein Team durchaus möglich gewesen. Das sah auch Bergers Gegenüber Uwe Rapolder so. „Ich bin mit dem Unentschieden zufrieden, wir hätten auch verlieren können“, sagte Bielefelds Trainer. Vor 21 337 Zuschauern war Hansa kurz nach der Pause durch Antonio di Salvo in Führung gegangen – überraschend zwar, aber nicht unverdient. Beide Teams spielten taktisch diszipliniert und ließen kaum Torchancen zu. Umso ärgerlicher für Berger, dass Patrick Owomoyela zwölf Minuten nach der Rostocker Führung eine der wenigen Möglichkeiten für Bielefeld per Kopf nutzte.

Trotzdem war auch der Rostocker Coach mit dem zehnten Punkt – gleichbedeutend mit dem zehnten Auswärtspunkt – nicht völlig unzufrieden. Dennoch sehnt er die Winterpause herbei: „Dann können die Spieler abschalten.“ Und vielleicht einen erfolgreichen Weg finden, auch mal zu Hause zu punkten. Am liebsten wäre Berger freilich, sie täten das schon in einer Wochen gegen Dortmund. Tsp/dpa

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