Sport : „Es wird etwas Schönes mit uns passieren“

Es gilt das gesprochene Wort: Herthas Jahr 2003 in Zitaten – zwischen Champions League und Abstiegskampf

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„Die Zeiten der OneMan-Show sind vorbei.“ (Manager Dieter Hoeneß am 7. Januar bei der Feier zu seinem 50. Geburtstag)

„Am Saisonende sind wir Fünfter. Da gehe ich jede Wette ein.“ (Hoeneß am 24. Januar)

„Wir haben keinen Zé Roberto und keinen Salihamidzic. Wir haben Pinto, Karwan und Goor.“ (Trainer Huub Stevens am 30. Januar über Herthas Flügelspiel)

„Alex gibt positive Signale. Für mich ist das keine Überraschung. Wir haben genau hingeschaut, als wir ihn geholt haben.“ (Hoeneß am 16. Februar nach dem 2:0 in Gladbach, bei dem Alex Alves beide Tore erzielt hat)

„Sie können davon ausgehen, dass wir nur noch Europäer verpflichten werden.“ (Hoeneß am 6. Mai)

„Um diesen Trainer beneidet uns die ganze Liga.“ (Hoeneß über Huub Stevens bei der Mitgliederversammlung am 19. Mai )

„Wir haben jetzt 26 Saisontore eingekauft.“ (Hoeneß bei selber Gelegenheit zur Verpflichtung von Fredi Bobic und Artur Wichniarek)

„Wir haben unser Ziel erreicht, aber mit der Saison können wir nicht zufrieden sein.“ (Stevens nach der Qualifikation für den Uefa-Cup)

„Wir zählen zu den Klubs, die um Platz drei spielen.“ (Stevens am 3. Juli)

„Es ist erkennbar, dass von den Neuzugängen klare Impulse ausgehen.“ (Hoeneß im Juli während des Trainingslagers)

„Ich spüre etwas. Dieses Jahr wird etwas Schönes mit uns passieren.“ (Pal Dardai während des Trainingslagers)

„Damit haben wir kein Problem. Ich finde das sehr, sehr gut.“ (Hoeneß über das Saisonziel der Mannschaft: die Champions League)

„Ich denke immer an den Titel.“ (Marcelinho am 14. Juli)

„Unsere Defensive war nicht gut. Und unsere Offensive auch nicht.“ (Gabor Kiraly am 2. August nach dem 0:3 gegen Bremen)

„Wir haben uns früher schon aus ganz anderen Situationen befreit.“ (Hoeneß am 16. August nach dem 0:0 gegen Freiburg)

„Wir sind nicht beunruhigt. Unser Saisonziel ist weiterhin nicht in Gefahr. “ (Hoeneß am 23. August nach dem 0:0 in Frankfurt)

„Es ist genügend Qualität vorhanden. Auf Dauer wird sich Qualität durchsetzen.“ (Hoeneß Ende August)

„Das lassen wir uns nicht bieten.“ (Hoeneß im September nach dem 2:3 gegen Hannover)

„Wir stecken jetzt im Abstiegskampf.“ (Fredi Bobic nach demselben Spiel)

„Das Maß ist voll. Wenn’s sein muss, schmeiße ich einen raus. Jetzt ist es genug.“ (Hoeneß am 24. September nach dem 0:0 im Uefa-Cup gegen Grodzisk)

„Wir alle schätzen Stevens sehr, aber wir wissen, dass die Krise keine konditionellen Ursachen hat.“ (Wolfgang Holst, Mitglied des Beteiligungsausschusses, am 2. Oktober)

„Auf diesem Weg müssen wir weiterziehen.“ (Stevens am 4. Oktober nach dem 1:4 bei Bayern München)

„Es gibt Situationen, die man nicht erklären kann. Da braucht man Stehvermögen.“ (Hoeneß am 16. Oktober nach dem Ausscheiden aus dem Uefa-Cup)

„Auch Huub Stevens ist ein Mensch. Auch Huub Stevens hat Gefühle. Huub Stevens kämpft weiter.“ (Stevens nach Bekanntgabe des Zwei-Spiele-zwei-Siege-Ultimatums)

„Wir haben einen erstklassigen Trainer und eine erstklassige Mannschaft.“ (Rupert Scholz, Aufsichtsratsvorsitzender, bei der Verkündung des Ultimatums)

„Für den Moment bin ich glücklich, aber ich brauche erst mal Zeit, um das alles zu verarbeiten. (Stevens am 28. Oktober nach dem zweiten Sieg in Rostock)

„Wenn wir zwei Spiele hintereinander gewinnen, dann kommt die Sicherheit zurück. Gegen Schalke fangen wir damit an.“ (Josip Simunic am 27. November)

„Da kommt mir die Galle hoch.“ (Hoeneß am 30. November nach dem 1:3 gegen Schalke)

„Die Entscheidung hing an einem seidenen Faden. Es hätte auch positiv ausgehen können.“ (Hoeneß am 4. Dezember über die Entlassung von Huub Stevens)

„Wir sind nun wieder eine Mannschaft.“ (Pal Dardai nach dem 1:1 in Dortmund, dem ersten Spiel unter Andreas Thom)

„Wir wissen was zu tun ist, um der bedrohlichen Situation zu entkommen. Wir wollen mit Hans Meyer die Klasse halten.“ (Hoeneß während der Präsentation des neuen Trainers am 22. Dezember)

„Anfang Januar rede ich mich den Spielern über Tod und Teufel. Dann stürzen wir uns ins Training.“ (Hans Meyer am selben Tag)

Dokumentiert von Stefan Hermanns

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