Euroleague : Albas Serie hält: 62:67 in Malaga

Die Berliner verlieren zum vierten Mal in Folge: Für Alba Berlin ist der spanische Spitzenklub Unicaja Malaga wie befürchtet ein zu starker Gegner gewesen.

Unicaja's Kosta Perovic (li.) gegen Albas Sven Schultze.
Unicaja's Kosta Perovic (li.) gegen Albas Sven Schultze.Foto: AFP

Die Basketballer von Alba Berlin haben ihre Misserfolgsserie auch in der Euroleague nicht stoppen können. Bei CB Malaga kassierte das Team von Trainer Sasa Obradovic gestern Abend die vierte Pflichtspielniederlage in Folge. In einem Duell auf insgesamt dürftigen Niveau mit vielen Fehlern auf beiden Seiten siegten die Spanier am Ende 67:62 (29:34). Bester Werfer auf dem Feld war mit 17 Punkten Albas Deon Thompson.

Die Verunsicherung war den Berlinern nach den jüngsten Misserfolgen zu Beginn deutlich anzumerken. Erst im zweiten Viertel kamen sie vor 6300 Zuschauern besser ins Spiel, vor allem in der Defensive überzeugte Alba. In diesem Abschnitt ließen die Gäste nur sieben Punkte zu und machten aus einem 16:22 eine 34:29-Pausenführung.

Bei den Berliner spielte Center Yassin Idbihi trotz seiner Knieprellung von Anfang an; Brian Randle hingegen, dessen Aggressivität Obradovic gerne auf dem Feld gehabt hätte, fehlte. Alba aber mangelte es weniger an Entschlossenheit als an der nötigen Konzentration. Nach der Pause büßten die Berliner ihren Vorsprung schnell wieder ein. Sie leisteten sich – für ihre Verhältnisse – erstaunlich viele Ballverluste, zeigten immer wieder Konzentrationsschwächen. Nach dem dritten Viertel führten die Spanier wieder (47:43).

Das Spiel blieb umkämpft, kein Team konnte entscheidend davonziehen, die Führung wechselte – bis zum 52:51 für Malaga. Von da an lief Alba nur noch hinterher. Viel Zeit, der verpassten Chance nachzutrauern, bleibt den Berlinern nicht. Sie müssen schon morgen wieder ran: gegen Trier in der Bundesliga. (Tsp)

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