Europa League : Das portugiesische Finale ist perfekt

Dublin sieht am 18. Mai das erste rein portugiesische Endspiel im Fußball-Europacup. Im Finale der Europa League stehen sich der FC Porto und Sporting Braga gegenüber.

Braga hat erstmals ein Europapokal-Finale erreicht.
Braga hat erstmals ein Europapokal-Finale erreicht.Foto: dpa

Portugals Landesmeister FC Porto kassierte zwar am Donnerstag im Halbfinal-Rückspiel der Europa League beim spanischen Kontrahenten FC Villarreal eine 2:3 (1:1)-Niederlage, buchte aber dank des 5:1-Erfolges aus der ersten Begegnung das Ticket in die irische Hauptstadt. Dort kommt es zum Bruderduell gegen Sporting Braga. Der Außenseiter aus dem Norden des Landes machte durch den 1:0 (1:0)-Sieg gegen Benfica Lissabon die 1:2-Niederlage vor Wochenfrist wett und erreichte erstmals ein Europapokal-Finale.

Mit seinem 16. Tor im laufenden Wettbewerb beseitigte Radamel Falcao für den dreimaligen Europapokalsieger Porto die letzten Zweifel an der Endspiel-Teilnahme. Der Kolumbianer traf in der 48. Minute zur 2:1-Führung und überflügelte damit Jürgen Klinsmann, der für den FC Bayern München in der Saison 1995/96 im Uefa-Pokal insgesamt 15 Mal ins Schwarze getroffen hatte. Falcao hatte bereits im Hinspiel als vierfacher Schütze geglänzt.

Juan Capdevila (75.) und Giuseppe Rossi (80./Foulelfmeter) sorgten mit ihren späten Toren für Villarreal dafür, dass Portos Siegesserie im 16. Spiel zu Ende ging. Vor 21 500 Zuschauern im Stadio El Madrigal hatte Cani mit dem Führungstor in der 17. Minute bei den Spaniern die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd geweckt. Diese war aber schon vor der Pause mit dem Ausgleich durch den Brasilianer Hulk (40.) dahin, der mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 traf.

Vor 28.000 Zuschauern im Estadio Municipal zerstörte Braga die Hoffnung von Benfica Lissabon auf das erstmalige Erreichen eines Europacup-Finales seit 21 Jahren. Sporting, das auf dem Weg in die Vorschlussrunde unter anderen den FC Liverpool und Dynamo Kiew ausgeschaltet hatte, erwies sich auch gegen den Hauptstadtclub als kompakte und defensivstarke Einheit. Dem Kopfballtor von Custodio (18.) rannte Benfica bis zum Schlusspfiff vergeblich hinterher. (dpa)

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