Europa League : HSV und Wolfsburg im Viertelfinale

Der Europa-League-Traum in Wolfsburg und Hamburg geht weiter: Die Hamburger unterlagen im Achtelfinal-Rückspiel beim RSC Anderlecht zwar mit 3:4, stehen dank des 3:1-Hinspielerfolgs aber in der Runde der letzten Acht. Der deutsche Meister VfL Wolfsburg erreichte gegen Rubin Kasan ein 2:1 nach Verlängerung.

Hamburg/ WolfsburgDer VfL Wolfsburg ist nach einer Energieleistung in der Europa League in die Runde der besten Acht eingezogen. Der deutsche Fußball-Meister setzte sich am Donnerstag im Achtelfinal- Rückspiel nach Verlängerung mit 2:1 (0:1, 1:1) gegen Rubin Kasan durch. Christian Gentner erzielte eine Minute vor dem Schlusspfiff den Siegtreffer für die „Wölfe“. Obafemi Martins (58.) hatte die russische Führung durch Alexander Kasajew (21.) ausgeglichen und damit für die Verlängerung gesorgt. Dort sah Cesar Navas (109.) nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte. Wolfsburg steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in einem Viertelfinale des Europapokals.

Dem schwach aufspielenden Hamburger SV hat ein 3:4 (1:2) im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League beim RSC Anderlecht für den Einzug ins Viertelfinale gereicht. Die Hamburger können deshalb noch immer vom Erreichen des Euro-League-Finales im eigenen Stadion träumen. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel vor einer Woche mussten sie am Donnerstag allerdings lange zittern, ehe sie Mladen Petric in der 75. Minute mit seinem Tor erlöste. Jerome Boateng und Marcell Jansen hatten für die 1:0-Führung beziehungsweise den 2:2-Ausgleich gesorgt. Doch vor 22 000 Zuschauern im Constant-Vanden-Stock-Stadion zeigte Anderlecht Kämpfer-Qualitäten: Der erst 16-jährige Romelu Lukaku schaffte den Ausgleich, ehe Matias Suarez in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem Foulelfmeter die erste Führung erzielte.

Kurz nach der Pause hatte der HSV Glück. Cheikhou Kouyaté knallte den Ball aus der Drehung aufs Tor, Kapitän David Jarolim rettet auf der Linie für den geschlagenen Torhüter Frank Rost. Jansen sorgte mit seinem Ausgleich zunächst für Entspannung, doch Anderlecht steckte nicht auf. Lucas Biglia traf von der Strafraumecke, dann erhöhte Moubarak Bousaffa sogar auf 4:2. Anschließend rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das Hamburger Tor. Rost hatte alle Hände voll zu tun, die Entlastung kam erst, als Petric nach einem Konter traf. Ruud van Nistelrooy blieb blass, trotzdem konnte er am Ende jubeln. Auch in Eindhoven hatte dem HSV eine Niederlage zum Weiterkommen gereicht. (dpa)

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