Europa League : Portugal und Spanien jetzt unter sich

Drei portugiesische Mannschaften und Leverkusen-Bezwinger FC Villarreal haben für ein rein iberisches Halbfinale in der Europa League gesorgt

Erstmals überhaupt zogen drei Teams aus Portugal in die Vorschlussrunde eines Europapokal-Wettbewerbs ein. Nach dem FC Porto schafften das am Donnerstagabend auch Benfica Lissabon und der Provinzclub Sporting Braga. Das Halbfinale (28. April und 4. Mai) machte Villarreal/Spanien komplett. Porto empfängt zunächst Villarreal, Braga trifft im Portugal-Duell auf Benfica.

Favorit auf den Cup ist nach einer weiteren Meisterleistung Portugals neuer Champion FC Porto: Nach dem 5:1 im Hinspiel schockten die „Drachen“ Spartak Moskau auch beim 5:2 im Viertelfinal-Rückspiel. Hulk (28. Minute), Cristian Rodriguez (45.+1), Guarin (47.), Falcao (54.) und Ruben Micael (89.) erzielten die Tore für den gerade gekürten portugiesischen Meister in Moskau. Falcao ist mit nunmehr elf Treffern der erfolgreichste Schütze im laufenden Wettbewerb.

Benfica Lissabon, das in der Zwischenrunde den VfB Stuttgart ausgeschaltet hatte, konnte endlich seinen „Fluch“ besiegen und erreichte erstmals seit 1992/93 wieder ein Europapokal-Halbfinale. Beim PSV Eindhoven reichte den Portugiesen ein 2:2, denn vor den eigenen Fans hatten sie 4:1 gewonnen.

Dagegen musste Braga nach dem 1:1 bei Dynamo Kiew auf der Hut sein: Doch die Portugiesen brachten das 0:0 gegen harmlose Ukrainer auch in Unterzahl über die Zeit. Nach Rot für Stürmer Paulo Cesar (30./grobes Foulspiel) musste Braga fast eine Stunde lang mit neun Feldspielern auskommen.

Villarreal war schon nach dem 5:1-Heimsieg gegen Twente Enschede praktisch durch; doch die Spanier überzeugten auch beim 3:1-Auswärtserfolg in den Niederlanden mit effektivem Konterfußball. (dpa)

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