EUROPAPOKAL : Bayern und Schalke haben’s leicht – 96 nicht

FC BAYERN – FC ZÜRICH



Der deutsche Rekordmeister freut sich über ein leichtes Los: „Wir müssen zwei Spiele machen und fertig – dann sind wir weiter“, sagte Bayerns Mittelfeldspieler Thomas Müller. Die beiden Play-off-Partien am 17. und 23. August sind das Tor zur Champions League. Der FC Zürich mit dem ehemaligen Stuttgarter Ludovic Magnin und Sturmtalent Admir Mehmedi ist in der Schweiz schlecht mit drei Niederlagen in die Liga gestartet. Der Abstecher nach Zürich soll der Auftakt zu einer Reise durch Europa sein mit dem Ziel Allianz-Arena. Dort steigt am 19. Mai 2012 das Finale der Champions-League.

HANNOVER – FC SEVILLA

Für Hannover 96 wird es schwierig, die Play-off-Runde in der Europa League zu erreichen: Zwar geht es am 18. August mit einem Heimspiel los (Rückspiel: 25. August), doch Sevilla ist ein Team von Klasse: 2006 und 2007 holte die Mannschaft den Uefa Cup, 1947 allerdings zum einzigen Mal den Titel in Spanien. „Bei uns muss alles passen, damit ein Weiterkommen möglich ist“, sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke. Nach 19 Jahren Abstinenz nimmt Hannover wieder an einem internationalen Wettbewerb teil. „Warum sollen wir nicht weiterkommen? Wir können Sevilla schlagen“, sagte Mittelfeldspieler Sergio Pinto. Und Sevilla zeigt Respekt. „Wir haben nicht viel Glück gehabt“, sagte Sportdirektor Ramon Rodriguez.

SCHALKE 04 – HELSINKI

HJK Helsinki mag zwar finnischer Rekordmeister sein (23 Titel), Ralf Rangnick kennt trotzdem nur Jari Litmanen. Es gelte jedoch, „keinen Gegner zu unterschätzen“, sagte Schalkes Trainer. Helsinki war am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation an Dinamo Zagreb gescheitert. In der Runde zuvor hatten die Finnen mit einem 10:0-Heimsieg gegen Bangor City aus Wales für Aufsehen gesorgt. Am 18. August muss Schalke nach Finnland, das Rückspiel findet am 25. August in Gelsenkirchen statt. „Wir wollen möglichst beide Spiele gewinnen“, sagte Manager Horst Heldt. dpa

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