Sport : Fakten: 25 000 Mark Strafe für Funkel und weitere Meldungen

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Bundesligist Hansa Rostock muss morgen im Abstiegs-Duell mit dem VfL Bochum ohne seinen Trainer Friedhelm Funkel auf der Bank auskommen. Wegen unsportlichen Verhaltens hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem 47-jährigen Trainer ein Innenraum-Aufenthaltsverbot erteilt. Dazu muss der Coach, der Schiedsrichter Jürgen Aust (Köln) Betrug im Spiel bei Hertha BSC(0:1) vorgeworfen hatte, 25 000 Mark Geldstrafe zahlen. Dagegen wurde Rostocks Mittelfeldspieler René Rydlewicz freigesprochen. Ihm konnte "nicht zweifelsfrei" nachgewiesen werden, dass er Aust mit den Worten "Das war Beschiss" beleidigt hat. Dass Rydlewicz eine gefüllte Trinkflasche Richtung Schiedsrichter geworfen hatte, stand nicht zur Debatte.

DFB uneins in Ausländerfrage

Engelbert Nelle, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat sich für die Begrenzung der Zahl von Nicht-EU-Ausländern bereits in der Zweiten Bundesliga ausgesprochen. In einem Gespräch mit der "Lausitzer Rundschau" widersprach er dem geschäftsführenden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder, der die Begrenzung erst ab der Regionalliga durchsetzen will. Nelle bezweifelt, dass die Innenministerkonferenz einer solchen Sonderregelung für die Zweite Liga zustimmen wird, die Mayer-Vorfelder mit dem Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, vereinbart hat.

Hagi sechs Spiele gesperrt

Der Rumäne Gheorghe Hagi (Galatasaray Istanbul) ist nach Angaben des Fernsehsenders NTV vom türkischen Verband für sechs Spiele gesperrt worden, nachdem er beim Spiel gegen Genclerbirligi (2:1) die Rote Karte gesehen und den Schiedsrichter anschließend angespuckt hatte. Zunächst war von einer Sperre von bis zu drei Jahren die Rede gewesen. Hagi hatte angekündigt, bei einer langen Sperre nicht mehr für Galatasaray in der Champions League zu spielen.

Blatter für WM-Spiele in Nordkorea

Die Sportverbände Nord- und Südkoreas rücken immer enger zusammen. Die beiden Länder werden ein gemeinsames Team zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften (23. April bis 6. Mai) schicken. Sepp Blatter, Präsident des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa), regte für die WM 2002 eine ähnliche Lösung an. Nordkorea lehnte es derweil jedoch ab, Spiele auszurichten.

Armstrongs Blutproben freigegeben

Die Dopingermittlungen der französischen Justiz gegen das Radsport-Team US Postal um Tour-Gewinner Lance Armstrong kommen ins Rollen. Der Weltverband UCI wird in den kommenden Tagen die bei der Frankreich-Rundfahrt 2000 entnommenen Blutproben des US-Rennstalls aushändigen.

Cathy Freeman macht Pause

Australiens 400-m-Olympiasiegerin Cathy Freeman hat ihre Teilnahme an der Leichtathletik-Saison 2001 und damit auch an der WM abgesagt. 2002 plant Freeman ihr Comeback. "Ich brauche eine Pause, um mich zu erholen und hungrig zurückzukehren", sagte Freeman.

Rau unterstützt Sportschulen

Bundespräsident Johannes Rau hat sich für den Ausbau sportbetonter Schulen auch in den alten Bundesländern eingesetzt. Dies betonte Rau beim offiziellen Gespräch mit der Spitze des Deutschen Sportbundes (DSB) gestern in Berlin. Die Delegation wurde von DSB-Präsident Manfred von Richthofen angeführt. "Ich hätte nie vermutet, dass der Bundespräsident so sachkundig ist", sagte DSB-Vizepräsident Ulrich Feldhoff.

Tod durch Lawine

Der italienische Skilangläufer Leonardo Follis ist im Training bei einem Lawinenabgang in der Nähe von Monte Rosa ums Leben gekommen. Der 34-Jährige, der in dieser Saison auch im Weltcup startete, wurde nach einer Trainingstour tot aufgefunden.

Friesinger verschenkt Medaille

Eisschnelllauf-Star Anni Friesinger kommt aus dem Feiern nicht heraus. In ihrem Heimatort Inzell erhält die Allround- und 1500-m-Weltmeisterin heute die Ehrenbürger-Würde und den Goldenen Ring. Ihre Gold- und Silbermedaillen (3000 m) von der Einzelstrecken-WM in Salt Lake City hat sie ihrem Trainer Markus Eicher geschenkt.

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