Sport : Fakten: 73 WM-Starter in Edmonton und mehr

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat ein 73-köpfiges Aufgebot für die WM vom 3. bis 12. August in Edmonton nominiert. Angeführt wird das Team von den Olympiasiegern Nils Schumann und Heike Drechsler sowie den Titelverteidigern Franka Dietzsch, Astrid Kumbernuss und Karsten Kobs. Unter den WM-Startern befinden sich neben 800-m-Läufer Nils Schumann (LG Nike) sechs weitere Berliner: André Höhne (20 km Gehen), Claudia Marx (beide LG Nike/400 und 4 x 400 m), Florian Schwarthoff (110 m Hürden), Nicole Herschmann (beide OSC), Thomas Moede (LG Ost/beide Dreisprung), Kathrin Weßel (SCC/Marathon).

Blatter beim deutschen Länderspiel

Der ungarische Fußball-Verband HFA erwartet zum Länderspiel gegen Deutschland am 15. August in Budapest hohen Besuch. Zum Höhepunkt seiner 100-Jahr-Feierlichkeiten hat der Vizeweltmeister von 1954 Weltverbandschef Joseph Blatter und Uefa-Boss Lennart Johansson eingeladen. Außerdem kommen Franz Beckenbauer und Frankreichs Fußball-Idol Michel Platini.

Di Stefano wird 75

21 Titel als Spieler, fünf als Trainer und 818 Tore in mehr als 1100 internationalen und nationalen Spielen: Seine Treffsicherheit, gepaart mit Spielkunst, haben Alfredo di Stefano zu einem der besten Fußballer aller Zeiten gemacht. Am heutigen Mittwoch feiert er in Madrid seinen 75. Geburtstag. "Für mich war er der kompletteste Spieler", schwärmt Franz Beckenbauer über Europas Fußballer 1957 und 1959.

Fan-Forscher warnt vor Rassismus

Deutschlands führender Fan-Forscher Professor Gunter A. Pilz hat vor dem Kongress des Fußball-Weltverbandes Fifa in Buenos Aires vor "einer gefährlichen Expansion des Rassismus in den Stadien" gewarnt. Vor zehn Jahren sei es noch nicht denkbar gewesen, dass sich die Fifa überhaupt mit diesem Problem beschäftigt, inzwischen habe der Weltverband nach den Vorfällen in Italiens Serie A die Bedrohung durch den Rassismus erkannt und in Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund ein Programm gegen Rassismus aufgelegt.

Urteil im Fall Leipold vertagt

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat das Urteil im Dopingfall Alexander Leipold auf den 17. Juli vertagt. Nach achtstündiger Sitzung in Genf kam das dreiköpfige, unabhängige Schiedsgericht zu keinem Ergebnis. "Die Plädoyers wurden sachlich dargelegt. Es existierte keine vorgefasste Meinung. Nun müssen wir auf den 17. Juli warten", sagte Leipold. Der Freistil-Ringer aus Schifferstadt klagt vor dem CAS seine bei den Olympischen Spielen in Sydney gewonnene Goldmedaille ein, die ihm wegen Nandrolon-Dopings vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aberkannt worden war. Zudem kämpft er gegen die zweijährige internationale Sperre an.

Klitschko boxt in Las Vegas

Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko will Amerika erobern. Heute fliegt der 25-Jährige aus der Ukraine ins Spielerparadies Las Vegas, um sich auf seine Titelverteidigung am 4. August gegen den Amerikaner Charles Shufford (USA) vorzubereiten. Das Duell wird vom US-Sender HBO live übertragen.

US-Boxer gestorben

Der amerikanische Profiboxer Beethavean Scottland ist an den Folgen einer Hirnverletzung in einem New Yorker Hospital gestorben. Der 26 Jahre alte Halbschwergewichtler wurde vor einer Woche von seinem Landsmann George Khalid nach einer Rechts-Links-Kombination ans Kinn ausgeknockt und fiel danach ins Koma. Beethavean Scottland, der 29 Profikämpfe bestritt, von denen er 20 gewann, wurde zweimal operiert. Sein Bewusstsein erlangte der Vater von drei Kindern jedoch nicht wieder.

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