Sport : Fakten: Armstrong meidet Frankreich und mehr

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Der amerikanische Radprofi Lance Armstrong will bis zur Tour de France (7. bis 29. Juli) zu keinem Rennen in Frankreich mehr antreten. Dies meldet die belgische Zeitung Derniere Heure. Armstrong (29), gegen den die Pariser Staatsanwaltschaft wegen Dopinggerüchten ermittelt, soll mit einem Verzicht auf die Tour gedroht haben. Die Frühjahrsstarts für Armstrong sind sämtlich in Spanien vorgesehen. Anschließend will er sich erstmals bei der Tour de Suisse (19. bis 28. Juni) für die Tour einrollen.

Bayern rechnet mit neuem Stadion

Der FC Bayern München rechnet mit einem Stadion-Neubau in München und fürchtet dabei auch keine Bürgerbegehren. "Wir werden das Stadion-Thema im neuen Jahr offensiv angehen", bemerkte Bayern-Manager Uli Hoeneß. Der 49-Jährige meinte, das Stadion werde innerhalb Münchens gebaut. Offen sei, genau wo und wer es bezahle. Die rund 400 Millionen Mark teure Fußball-Arena soll auch Spielstätte für die WM 2006 werden.

Maiers sechster Saisonsieg

Hermann Maier hat den siebten Weltcup-Riesenslalom der alpinen Ski-Saison gewonnen. Gestern setzte sich der Österreicher in Adelboden vor dem Schweizer Michael von Grünigen und Fredrik Nyberg aus Schweden durch. Es war der sechste Saisonsieg für den überragenden Weltcupsieger des Vorjahres. Kein deutscher Läufer konnte sich für das Finale qualifizieren.

Heß: Keine Bruchlandung

Die deutschen Skispringer wollen bei den Weltcups nach der Vierschanzentournee wieder ganz nach vorn fliegen. Das erklärte Bundestrainer Reinhard Heß in der Fernsehsendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks. Das Abschneiden bei der Tournee sei keine Bruchlandung, sondern "Platz drei und vier sind auch Weltspitze". Der Pole Adam Malysz habe von der perfekten Symbiose Mensch und Material sowie ständigem Rückenwind profitiert. Unter derartigen Bedingungen hätten die Deutschen in diesem Winter noch nicht trainiert.

Jaguar stellt sich vor

Jaguar, mit den Fahrern Eddie Irvine und Luciano Burti, als erstes Formel 1-Team sein neues Rennauto vorgestellt. "Wir wollen verloren gegangenen Respekt zurück gewinnen", nannte Teamchef Bobby Rahal bei der Präsentation im englischen Whitley das Ziel für die am 4. März in Australien beginnende Saison. Der neue Technische Direktor Steve Nichols erklärte: "Wir sind noch weit weg von den Top-Teams McLaren-Mercedes und Ferrari."

Team Nürnberger will nach oben

Das "Team Nürnberger" plant als dritter deutscher Rennstall den Aufstieg in die höchste Kategorie des internationalen Radsports. Das Zugpferd unter sieben Neuzugängen ist Jens Lehmann, Olympiasieger und Weltmeister im Bahn-Vierer. Der 33-jährige Leipziger, der bis zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen dem Bahnradsport die Treue halten möchte, gilt bei den Rundfahrten als wichtige Stütze.

FC St. Pauli spendet für NS-Opfer

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli ist der "Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft: Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" beigetreten. Die Hamburger überwiesen der Einrichtung, die ehemalige Zwangsarbeiter des NS-Regimes finanziell unterstützt, 7000 Mark.

Probleme für neue Rundfahrt

Nach der Absage von zwei Etappenorten steckt die geplante Internationale Brandenburg-Radrundfahrt für Profis in großen Schwierigkeiten. Sowohl Prenzlau, wo die BB-Tour am 12. September beginnen sollte, als auch Belzig wollten nun nicht mehr Start- beziehungsweise Ankunftsort sein. Dies berichtet die Märkische Oderzeitung.

Leukefeld in der Kritik

Die Kritik an Handball-Bundestrainer Dago Leukefeld reißt nach dem mit Platz neun blamablen Abschneiden bei der Frauen-EM nicht ab. Der Vereinscoach Maik Nowak wehrte sich besonders gegen die Empfehlung des Auswahlschefs an Torjägerin Grit Jurack, vom HC Leipzig ins Ausland zu wechseln. Leukefeld hatte den Bundesliga-Vereinen wegen ihres Trainingsaufbaus ein Großteil der Schuld für die EM-Pleite zugeschoben.

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