Sport : Fakten: Auch Funkel vors Sportgericht und mehr

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Hansa Rostocks Trainer Friedhelm Funkel und Mittelfeldspieler René Rydlewicz müssen sich wegen ihrer Entgleisungen im Spiel bei Hertha BSC vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verantworten. Nach der 0:1-Niederlage hatte Funkel Schiedsrichter Jürgen Aust "Betrug" vorgeworfen, Rydlewicz hatte eine Trinkflasche in Richtung des Schiedsrichters geschleudert.

Wildmoser erhält Morddrohungen

Der Präsident des Fußball-Bundesligisten TSV 1860 München, Karl-Heinz Wildmoser, hat Morddrohungen erhalten. Die Vereinsführung vermutet, dass die Drohungen aus den Reihen der Gruppe "Freunde des Grünwalder Stadions" kommen. Die fordert die Rückkehr des TSV 1860 in ihre frühere Arena unweit des Klubgeländes.

Steuerfahndung in Gladbach

Beim Aufstiegsanwärter in die Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach war die Steuerfahndung zu Besuch. Beamte nahmen in der Geschäftsstelle Einsicht in Unterlagen aus den Jahren 1997 und 1998. Dabei richten sich die Ermittlungen gegen ehemalige Borussen-Spieler. Die derzeitige Vereinsführung soll nicht davon betroffen sein.

Rauchfreier Fußball

Südafrika hat als zweites Land nach den USA eine Initiative des Weltverbandes Fifa unterzeichnet, die Fußball in einen "rauchfreien" Sport verwandeln soll. Tabakwerbung soll verschwinden, die Zuschauer im Stadion und auch die Trainer auf der Bank sollen nicht mehr rauchen.

Lebenslange Sperre

Der ukrainische Kugelstoßer Aleksandr Bagatsch ist vom Leichtathletik-Weltverband IAAF nach seiner dritten positiven Dopingprobe lebenslang gesperrt worden. Das entschied das IAAF-Council. Der 34 Jahre alte Olympiadritte von 1996 wird nach Auskunft seines Verbandes nicht vor dem IAAF-Schiedsgericht gegen das Urteil vorgehen.

Verzicht auf Rechtsstreit

Mark Richardson, britischer 400-m-Läufer, verzichtet auf eine Verhandlung vor dem Schiedsgericht der IAAF. Er akzeptiere laut britischem Verband die Anwendung der IAAF-Regeln. Ein Gesuch einer Begnadigung des 28-Jährigen, der im Oktober 1999 positiv auf Nandrolon getestet worden war, wurde vom Council vorerst abgelehnt.

Deutscher Radprofi positiv getestet

Der Name des Dopingsünders beim Stuttgarter Sechstagerennen wird Anfang nächster Woche vom Bund Deutscher Radfahrer veröffentlicht. Im Kölner Anti-Doping-Labor wurde die B-Probe des in der A-Probe positiven deutschen Radprofis analysiert. Dem Radprofi soll Koffein in unzulässiger Konzentration nachgewiesen worden sein.

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