Sport : Fakten: Brasilien gegen Paraguay mit Marcelinho und weitere Meldungen

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Neuer Finanzskandal bei Real

Der Spanische Fußballmeister Real Madrid wird von einem neuen Finanzskandal gebeutelt. Offenbar sind vier Millionen Mark während der Amtszeit von Ex-Präsident Lorenzo Sanz zwischen 1995 und 2000 spurlos verschwunden. Offenbar wurde in keiner der Bilanzen vermerkt, für welchen Zweck die Gelder verwendet wurden. Es besteht der Verdacht der persönlichen Bereicherung. Fakt ist, dass Real beim Amtsantritt von Perez im vergangenen Jahr mit rund 540 Millionen Mark verschuldet war. Erst durch den Verkauf des vereinseigenen Trainingsgeländes für 800 Millionen Mark war der Klub wieder flüssig.

Ohne Romario - mit Marcelinho

Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft wird das wichtige Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel gegen Paraguay am 15. August ohne Romario bestreiten. Das Fehlen des zuletzt in Bestform spielenden 35-Jährigen war die große Überraschung bei der Bekanntgabe des Kaders. Dafür kehrt der auch international bekannte Leonardo nach zwei Jahren wieder in das Team des vierfachen Weltmeisters zurück. Dabei sind auch die drei Bundesliga-Akteure Giovane Elber (Bayern München), Lucio (Bayer Leverkusen) und Marcelinho von Hertha BSC.

Argentiniens Fußballer streiken

Argentiniens Fußballprofis sind zum zweiten Male binnen zwei Monaten in einen unbegrenzten Streik getreten. Grund sind die bei zahlreichen Klubs der drei Profiligen rückständigen Zahlungen an Gehältern und Prämien, die auf einen Gesamtbetrag von rund 250 Millionen Mark beziffert werden. Die Spieler machen das schlechte Management in den Vereinen für die Krise verantwortlich. Der erste Streik im Mai dauerte zehn Tage und wurde nur beendet, weil die Vereine den Spielern die sofortige Auszahlung der ausstehenden Gehälter und Prämien versprachen. Allerdings hielten sich nur wenige Klubs an die Vereinbarung.

Rückerstattung bei Dauerkarten

Fußball-Bundesligist Energie Cottbus zahlt Dauerkarten-Inhabern wegen eingeschränkter Sicht im Stadion der Freundschaft zehn Prozent des Preises zurück. "Es handelt sich um etwa 36 Plätze", sagte Pressesprecher Gersch. Die Stammgäste hatten sich wegen der Behinderungen bereits vor dem Saisonstart am Samstag gegen den HSV beschwert.

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