Sport : Fakten: Cottbus würde Daum holen und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die große Mehrheit der Klubs der Fußball-Bundesliga würde zurzeit auf die Dienste von Trainer Christoph Daum verzichten. Laut einer Umfrage der Bild-Zeitung unter Präsidenten und Managern würden nur Borussia Dortmund, 1860 München und Aufsteiger Energie Cottbus - sollten sie auf Trainersuche sein - auf Daum zurückgreifen, der am vergangenen Freitag seinen Kokainkonsum eingestanden hatte. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft hat Berichte zurückgewiesen, wonach Daum ihr ein umfassendes Geständnis übermittelt habe.

Flugzeuge für den FC Bayern

Der Deutsche Fußball-Meister Bayern München hebt ab. Die Firma Aero-Lloyd stellt dem Team bei internationalen Spielen zwei Flugzeuge, einen Airbus A 320 und eine Maschine des Typs A321, zur Verfügung. "Die Flugzeuge werden gerade gebaut", sagte Pressechef Markus Hörwick am Dienstag. Eine Maschine wird den Namen "FC Bayern München" tragen. Am Leitwerk soll ein großes Vereinslogo angebracht werden.

Fans verprügeln Spieler

Erneut ist in Italien ein Fußballspieler Opfer der eigenen Fans geworden. Umberto Marino vom Drittligisten Catania wurde von rund zehn Anhängern des Klubs nach dem Training zusammengeschlagen. Der Mittelfeldspieler hatte die Unmutsbekundungen der Fans nachgemacht. Nach dem tätlichen Angriff wechselte Marino mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten Pessaro.

Japan und Südkorea streiten

Zwischen Japan und Südkorea, den beiden Gastgeberländern der Fußball-WM 2002, ist es zu einem heftigen Konflikt gekommen. Es geht um die Reihenfolge der Namensnennung der beiden WM-Ausrichter auf den Eintrittskarten. 1996 soll es zu einer Übereinkunft gekommen sein, dass die offizielle Bezeichnung des WM-Endrundenturniers "2002 Fifa World Cup Korea/Japan" sei. Japan versucht nun, den eigenen Namen als ersten zu nennen.

Agali muss bleiben

Hansa Rostocks Chefetage hat den vermeintlichen Abwanderungsplänen ihres Stürmers Victor Agali vorerst eine Absage erteilt. Agali habe in Rostock einen Vertrag bis 2003 und der Verein gehe davon aus, dass er diesen erfüllt, sagte Präsident Eckhardt Rehberg. Der Nigerianer war in den vergangenen Tagen in Medienberichten als Wunschkandidat einiger Bundesligisten bezeichnet worden. Sollte Agali nicht erklären können, warum er seinen Urlaub eigenmächtig verlängert hat, drohe ihm eine Disziplinarstrafe, kündigte Rehberg an.

Neues Stadion in Gladbach

Nach mehr als sechsjähriger Planung haben sich Borussia Mönchengladbach und die Stadt Mönchengladbach auf den Bau einer neuen Fußball-Arena geeinigt. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, wird die Arena mit 40 000 Plätzen für rund 155 Millionen Mark im Nordpark gebaut. Die Entscheidung über das 75- Millionen-Mark-Darlehen der Stadt gilt als Formsache.

Rauffer stürzt auf der Streif

Der deutsche Ski-Rennläufer Max Rauffer ist am Dienstag im ersten Training auf der berüchtigten Streif in Kitzbühel bei einem schweren Sturz mit dem Schrecken und ein paar blauen Flecken davongekommen. Erst am Sonntag hatte er im Tagesspiegel geäußert, dass die Strecke Zuschauern und Medien zuliebe bewusst extrem schwer gemacht werde. Vor einigen Jahren war Rauffer bei einem Sturz in Beaver Creek nur knapp einer Querschnittlähmung entgangen.

Notlandung der Red Wings

Schreck für die Detroit Red Wings: Das Flugzeug des Ex-Meisters der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL musste in Sacramento (Kalifornien) notlanden. Die DC-9 war auf dem Flug von San Jose nach Vancouver in Turbulenzen geraten. Verletzt wurde niemand. Die Red Wings, die 1997 und 1998 den Stanley Cup gewannen, hatten am Montag in San Jose das Schlagerspiel gegen die Sharks 3:2 gewonnen.

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