Sport : Fakten: Daum reicht Klage ein und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Fußball-Trainer Christoph Daum hat im Zusammenhang mit seiner Kokain-Affäre beim Landgericht eine Zivilklage gegen das Kölner Institut für Rechtsmedizin und dessen Leiter Herbert Käferstein eingereicht. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, will Daum erreichen, dass Käferstein untersagt wird, seine Untersuchungen weiter als fehlerfrei zu bezeichnen. Im Oktober 2000 hatte eine Haaranalyse in dem Institut extrem hohe Kokainwerte bei Daum ergeben.

Gibraltar bleibt außen vor

Auf Druck des Königlichen Fußball-Verbandes Spaniens und der Regierung in Madrid hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) die Entscheidung über eine Aufnahme der britischen Kronkolonie Gibraltar bis auf weiteres vertagt. Spanien hatte der Uefa mit dem Austritt gedroht, falls der von Madrid seit Jahrhunderten beanspruchte "Affenfelsen" als offizielles Mitglied aufgenommen werden sollte.

Inter: 100 Millionen für Rosicky

Inter Mailand bietet 100 Millionen Mark für Tomas Rosicky vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Der 20-jährige Tscheche, der erst Anfang des Jahres für 29 Millionen Mark von Sparta Prag zum BVB gekommen war, steht in Dortmund noch bis 2006 unter Vertrag. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc erklärte, man werde Rosicky nicht gehen lassen, er sei "kein Spekulationsobjekt".

Rudi Assauer muss zahlen

Rudi Assauer ist in Gelsenkirchen wegen Unfallflucht zu 40 000 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Der Manager des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hatte eingeräumt, im Januar mit einem riskanten Überholmanöver auf der A 52 den Unfall eines anderen Wagens verursacht zu haben. Dabei wurde der Fahrer an der Wirbelsäule verletzt. "Das war bestimmt ein einmaliges Versehen. Rudi Assauer ist kein Verkehrs-Rowdy", sagte Richter Helmut Rottlaender.

Leipzig und Berlin dementieren

Eine gemeinsame Bewerbung von Berlin und Leipzig um die Ausrichtung der Olympischen Spiele im Jahr 2012 wird es nicht geben. Beide Städte dementierten Berichte, wonach Geheimpläne für ein gemeinsames Vorgehen existieren sollen. "Dazu gibt es ein ganz entschiedenes Nein", kommentierte Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee. "Es gibt weder einen Plan und schon gar keinen Geheimplan", bestätigte Berlins Senatssprecher Helmut Lölhöffel.

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