Sport : Fakten: Erster Auftritt für Palästina und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Drei Jahre nach Aufnahme in den Internationalen Fußball-Verband bestreitet eine Auswahl Palästinas ihr erstes Qualifikationsspiel für die WM 2002. Die ausschließlich aus Amateuren der Autonomie-Gebiete des Westjordanlandes und Gazas zusammengesetzte Mannschaft muss zum Auftakt bei der Auswahl Hongkongs antreten. Schon 1934 und 1938 hatte ein palästinensisches Team an der WM-Qualifikation teilgenommen, damals aber noch unter britischer Kontrolle.

Englische Fans werden desinfiziert

Den englische Fußballfans droht bei der Einreise nach Portugal eine Zwangsdesinfektion. Als Reaktion auf den massiven Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien hat die portugiesische Regierung vor dem Uefa-Cup-Viertelfinale zwischen dem FC Porto und dem FC Liverpool am 7. März weitreichende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Auf den Flughäfen des Landes wurden Schuhwaschanlagen mit Desinfektionslösung aufgestellt, die alle britischen Einreisenden durchlaufen müssen.

Italienische Fans streiken

Die Fans des italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz streiken gegen den Vereinspräsidenten Vittorio Cecchi Gori. "Wir werden die Mannschaft so lange nicht mehr anfeuern, bis Cecchi Gori weg ist", erklärten die Fan-Clubs. Grund für deren Zorn ist der Rücktritt des beliebten Trainers Fatih Terim nach dem 2:2 des Tabellen-Zehnten gegen Brescia am vorigen Wochenende. Der türkische Coach hatte gekündigt, weil Vereinspräsident Cecchi Gori versucht habe, Einfluss auf die Aufstellung zu nehmen.

Heimspielsperre für Inter

Inter Mailand muss seine nächsten beiden Europapokal-Heimspiele auf fremdem Platz austragen. Nach den Zuschauer-Ausschreitungen bei der Uefa-Cup-Partie am 22. Februar gegen CD Alaves (0:2) verhängte die Europäische Fußball-Union (Uefa) eine Heimspielsperre und eine Geldstrafe in Höhe von rund 95 000 Mark gegen den italienischen Traditionsklub. Die nächsten beiden Inter-Heimpartien im Europapokal müssen mindestens 300 Kilometer entfernt vom Giuseppe-Meazza-Stadion stattfinden.

Sieben Skiflieger qualifiziert

Sieben von acht deutschen Skispringern haben die Qualifikation zum heutigen Weltcup-Skifliegen überstanden. Georg Späth, Christof Duffner, Alexander Herr, Frank Löffler, Michael Uhrmann, Sven Hannawald und Martin Schmitt sind im Finale der besten 50 dabei, nur Roland Audenrieth schied aus. Der Finne Veli-Matti Lindström war Bester in der Qualifikation mit 202,5 m. Weltcup-Sieger Schmitt ließ die Qualifikation nach guten Trainingssprüngen aus.

Nur Maier schneller als Eckert

Florian Eckert hat bei der alpinen Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell als Zweiter nur ganz knapp den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere verpasst. Der WM-Dritte aus Lenggries musste sich in 1:46,05 Minuten mit einem Rückstand von 15 Hunderstelsekunden nur dem Österreicher Hermann Maier (1:45,90) geschlagen geben. Maier baute seine Führung im Gesamt-Weltcup aus und übernahm auch den ersten Platz im Disziplin-Weltcup von seinem Landsmann Stephan Eberharter.

Fusion von Handballern geplatzt

Die seit Wochen diskutierte Fusion zwischen den Handball-Bundesligisten HC Wuppertal und SG Solingen ist geplatzt. In einer Sitzung des Wirtschaftsrates der Solinger hatten sich Gesellschafter und Sponsoren mit deutlicher Mehrheit gegen ein Zusammengehen mit dem bergischen Nachbarn ausgesprochen. In den letzten Wochen hatten sich SG-Manager Winfried Meister und HC-Geschäftsführer Horst Wingenroth innerhalb mehrerer Gesprächsrunden auf die grundsätzlichen Strukturen eines gemeinsamen Konzepts geeinigt.

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