Sport : Fakten: Fifa spricht ein Machtwort und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Im Streit um die Abstellung der in Europa spielenden Brasilianer hat der Fußball-Weltverband Fifa ein Machtwort gesprochen. "Wir haben dem brasilianischen Verband mitgeteilt, dass er die Spieler für das Freundschaftsspiel gegen Panama nicht anfordern kann. Eine Freigabe ist nicht erforderlich", erklärte Fifa-Pressesprecher Andreas Herren. Außerdem hätten die Vereine die Fifa-Statuten auf ihrer Seite, wenn sie die Akteure erst ab Samstag für das WM-Qualifikationsspiel der Brasilianer am kommenden Mittwoch (15. August) gegen Paraguay abstellen würden. Brasiliens Nationalcoach Luiz Felipe Scolari hatte Bayer Leverkusen und den FC Barcelona aufgefordert, Lucio bzw. Rivaldo sofort freizugeben. Beide spielten mit ihren Klubs am Mittwochabend jedoch in der Champions-League-Qualifikation. Hertha BSC hatte seinen Brasilianer Marcelinho für beide Spiele freigegeben.

Celtic-Fan angeschossen

Durch eine Revolverkugel ist gestern vor dem Champions-League-Qualifikationsmatch zwischen dem niederländischen Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam und Schottlands Titelträger Celtic Glasgow ein Gäste-Fan verletzt worden. Der Schuss traf den 41 Jahre alten Celtic-Anhänger in einem Straßencafé in die Brust. Das Opfer, das ins Krankenhaus eingeliefert wurde, soll nicht in Lebensgefahr schweben.

Benficas Ex-Präsident verhaftet

Der ehemalige Präsident des portugiesischen Fußball-Rekordmeisters Benfica Lissabon, Joao Vale e Azevedo, ist verhaftet worden. Der 45-Jährige soll Transfergelder veruntreut und für persönliche Zwecke missbraucht haben. Azevedo wird vorgeworfen, den Klub während seiner Amtszeit von 1997 bis 2000 in 14 Fällen betrogen und Millionen Mark an den Vereinskonten vorbei in die eigene Tasche geschleust zu haben.

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