Sport : Fakten: Ingo Schultz bekommt Preisgeld und weitere Meldungen

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400-m-Vizeweltmeister Ingo Schultz kann aufatmen. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF wird ihm das WM-Preisgeld von 30 000 Dollar (rund 67 000 Mark) auszahlen. Zweifel über die Ausschüttung der Prämie an den Überraschungs-Zweiten von Edmonton waren aufgetaucht, nachdem er nur eine Doping-Kontrolle vor der WM vorweisen konnte. Die Regel, dass zwei Trainingstests Voraussetzung für die Auszahlung sind, trifft jedoch nur auf die 20 Besten der Weltrangliste in jeder Disziplin zu. Der Dortmunder B-Kaderathlet Schultz gehörte nicht dazu.

Noch zwei Dopingfälle in Edmonton

Bei der Leichtathletik-WM in Edmonton sind zwei weitere Athleten des Dopings überführt worden. Die rumänische Speerwerferin Ana Mirela Termure und die weißrussische 400-m-Läuferin Natalja Sologub wurden positiv auf Norandrosteron getestet und vom Weltverband IAAF suspendiert. Beiden droht eine zweijährige Sperre. Wie die IAAF weiter mitteilte, wurden 250 Wettkampfkontrollen bei der WM durchgeführt.

Ullrich gewinnt Nachtrennen

Jan Ullrich, Zweiter der Tour de France, war am späten Freitagabend umjubelter Sieger beim nächtlichen Straßen-Radrennen um den Kassel-Cup. Darüberhinaus wurde bekannt, dass Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (USA) nicht an der Spanien-Rundfahrt (9. bis 30. September), der Vuelta, teilnimmt. Amstrongs Sportlicher Leiter John Bruyneel begründete die Absage mit mangelnder Fitness.

Hingis siegt und kündigt Pause an

Die Tennis-Weltranglistenerste Martina Hingis hat nach ihrem Halbfinaleinzug beim WTA-Turnier in Los Angeles eine zweiwöchige Pause bis zu den US Open in New York angekündigt. Beim 6:2, 6:3-Sieg über Amy Frazier (USA) machten der Schweizerin Schmerzen am linken Fuß zu schaffen.

Bronze für Handball-Juniorinnen

Durch den Gewinn der Bronzemedaille haben die Juniorinnen des Deutschen Handball-Bundes (DHB) ihr Minimalziel bei der Nachwuchs-Weltmeisterschaft in Ungarn erreicht. Das Spiel um den dritten Platz entschied das Team von Bundestrainer Dago Leukefeld mit 26:22 (13:12) gegen Spanien für sich und holte damit erstmals seit 20 Jahren wieder eine WM-Medaille für deutsche Juniorinnen.

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