Sport : Fakten: Jüngster Rekord-Schmetterling und weitere Meldungen

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Der erst 15-jährige Michael Phelps ist der jüngste amerikanische Schwimmweltrekordler aller Zeiten. Der 1,93 m lange Schüler aus Baltimore sorgte durch seine 1:54,92 Minuten über 200 m Schmetterling für die dritte Weltbestmarke bei den nationalen Schwimm-Titelkämpfen der USA in Austin/Texas. Phelps schlug dabei Olympiasieger Tom Malchow (1:55,46), der die bisherige Bestmarke von 1:55,18 Minuten seit dem 17. Juni 2000 hielt.

Fifa-Lob für Japans WM-Stadien

Eine Delegation des Fußball-Weltverbandes (Fifa) zeigte sich von den sechs WM-Stadien in Japan beeindruckt. "Wir sind sehr zufrieden. Es gibt nichts zu bemängeln", erklärte in Yokohama das saudi-arabische Fifa-Exekutivmitglied Abdullah K. Al-Dabal, das mit Peter Velappan aus Malaysia und Walter Gagg aus der Schweiz die Austragungsstätten für die Weltmeisterschaft 2002 unter die Lupe nimmt. In den nächsten Tagen steht die Besichtigung der Stadien von Co-Gastgeber Südkorea auf dem Programm.

David Rocastle ist tot

Der frühere englische Fußball-Nationalspieler David Rocastle ist in der Nacht zum Samstag im Alter von 33 Jahren gestorben. Der dreifache Familienvater erlag einem Krebsleiden, das erst im Februar diagnostiziert worden war und sein Immunsystem schwächte. Rocastle spielte für Leeds United, Manchester City, den FC Chelsea und Arsenal London in der englischen Premier-League. Mit Arsenal gewann er 1989 und 1991 die Meisterschaft und 1987 den Liga-Pokal. Außerdem kam der Mittelfeldspieler zu 14 Einsätzen im Nationaltrikot.

Tod beim Marathon

Der spanische Marathonläufer Diego Garcia ist am Sonnabend während eines Trainings in der baskischen Kleinstadt Azpeitia an einem Herzinfarkt gestorben. Der 39-Jährige sei plötzlich auf der Straße zusammengebrochen, berichtete ein anderer Läufer. Als der Krankenwagen eintraf, hätten die Sanitäter nur noch den Tod Garcias feststellen können. Zu Garcias größten Erfolgen zählte der zweite Platz bei der Leichtathletik-EMHelsinki 1994. Im vergangenen Jahr hatte er seine Profilaufbahn beendet.

Drei Schwerverletzte

Die seit sechs Monaten verstärkt registrierte Welle der Gewalt im russischen Fußball nimmt kein Ende. Selbst ein Großaufgebot der Moskauer Polizei konnte vor dem gestrigen Lokalderby zwischen Lokomotive und ZSKA schwere Ausschreitungen zwischen 500 rivalisierenden Anhängern nicht verhindern. In einer U-Bahnstation lieferten sich die Hooligans bereits Stunden vor dem Anpfiff Massenschlägereien. Nach Polizeiangaben sollen mindestens drei Menschen schwere Verletzungen erlitten haben.

Formel 1: Gelegenheit macht Diebe

Vor dem Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo sind mehrere Mitglieder von Formel-1-Teams und des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA) Opfer von Raubüberfällen geworden. Bewaffnete Täter hatten Mechaniker von der Teams Williams und Minardi an Straßenkreuzungen mit gezogenen Pistolen zur Herausgabe von Geld gezwungen. Vorher waren aus der Box des Jaguar-Teams im Autodromo Jose Carlos Pace sieben Computer gestohlen worden, auf denen wichtige Daten für den Grand Prix gespeichert waren.

Wie auf der Diskus-Segelwiese

Die Diskus-Konkurrenz von Lars Riedel wartet bereits zum Auftakt der WM-Saison mit gewaltigen Weiten auf. Litauens Olympiasieger Virgilius Alekna schleuderte die Scheibe beim Leichtathletik-Meeting im südafrikanischen Stellenbosch bereits auf 70,99 m und Südafrikas Olympiadritter Franz Krueger steigerte sich auf 69,96 m. Der fünfmalige Weltmeister aus Chemnitz will im Mai in die Saison starten.

Ausgleich für Doping-Opfer

Der scheidende Direktor der Berliner Gauck-Behörde, Peter Busse, hat die Bundesregierung zu einer Entschädigung für die Opfer des DDR-Dopingsystems aufgefordert. Besonders viele Sportlerinnen seien "ganz erheblich" geschädigt worden, so dass ein finanzieller Ausgleich "sicher nur ein kleiner Teil wäre für das, was sie erlitten haben". Im Sportgespräch des Deutschlandsfunks verwies Busse auf das Beispiel des Hepatitis-Skandals aus DDR-Zeiten. Per Gesetz seien die betroffenen Frauen von der Bundesrepublik Deutschland entschädigt worden.

Spielabbruch per Handy

Nach einem Handywurf in der Verlängerung musste das Viertelfinale im französischen Fußballpokal zwischen dem Erstligisten Troyes (4:2) und dem Drittligisten Grenoble 20 Minuten unterbrochen werden. Auslöser dieser Schiedsrichter-Entscheidung war, dass ein Zuschauer beim Stand von 3:2 für Troyes ein Mobiltelefon in Richtung Tor geschleudert hatte. Nach der Unterbrechung entwickelten sich unter den Spielern und auf den Rängen massive Handgemenge. Der Schiedsrichter ließ das von Wurfgegenständen übersäte Spielfeld von der Polizei räumen und die Partie fortsetzen.

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