Sport : Fakten: Lions entlassen zwölf Spieler und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Nach dem Scheitern in der Vorrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Frankfurt Lions gleich ein Dutzend Spieler entlassen. Wie der Klub mitteilte, erhalten die Spieler Patrice Lefèbvre, Martin Gendron, Ken Quinney, Jason Cirone, Jason Ruff, Jean-Marc Richard, Chris Hynnes, Michael Stewart, Toni Porkka, Stefan Mann und Michel Petit keinen Vertrag mehr. Auch Stürmer Craig Woodcroft kann sich trotz eines noch bis 2002 laufenden Kontraktes einen neuen Verein suchen. Torhüter Leonardo Conti wurde als erster Profi für die kommende Saison weiter verpflichtet.

Strengere Auflagen für Engländer

Englische Fußball-Fans müssen künftig schriftlich einem Verhaltens-Codex zustimmen, ehe sie Karten für Spiele ihres Nationalteams kaufen können. Dies gab der Fanklub EMC bekannt. EMC-Mitglieder erhalten Karten, wenn sie das Verbot von rassistischen, sexistischen und fremdenfeindlichen Gesängen akzeptieren.

Neun Fußballer getötet

Neun nigerianische Amateur-Fußballer sind auf der Rückfahrt von einem Spiel bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Der Bus überschlug sich mehrmals, nachdem der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Drei weitere Akteure sind in Lebensgefahr. Die Mannschaft von Zagbai spielt in der höchsten Amateurklasse.

Köln ist Zuschauerkrösus

Mit einem Schnitt von 11 529 Zuschauern pro Heimspiel haben die Kölner Haie europaweit die größte Zuschauer-Resonanz bei Eishockeyspielen. Der Vorrunden-Zweite liegt in der vom Weltverband (IIHF) veröffentlichten Tabelle vor Jokerit Helsinki (10 421) und dem SC Bern (10 012). Weitere deutsche Mannschaften unter den Top 20 sind die Düsseldorfer EG (10./6638), die Frankfurt Lions (15./5996) und die Adler Mannheim (19./5693).

Schwenningen droht das Aus

Die Schwenninger Wild Wings stehen offenbar vor dem finanziellen Aus. Nach einem Bericht der "Neckarquelle" hat der Klub der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in der abgelaufenen Saison ein Defizit von bis zu 750 000 Mark hinnehmen müssen. Da bereits zwei Millionen Mark Altschulden existieren, muss innerhalb von drei Wochen die fehlende Summe aufgetrieben werden, damit der Verein in der DEL bleibt.

Schmitt-Straße im Schwarzwald

Furtwangen ehrt den viermaligen Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt auf besondere Weise. Die Schwarzwaldgemeinde wird heute eine Straße nach dem 23-Jährigen benennen. Bei einer Feierstunde auf dem Marktplatz wird Schmitt drei Tage nach dem Gewinn des Skiflug-Weltcups von der Stadt und dem Ski-Club Furtwangen mit einem Feuerwerk empfangen.

DFB-Gericht hebt Gelbe Karte auf

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine gegen Borislaw Georgiew (Stuttgarter Kickers) verhängte Verwarnung aufgehoben. Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen) hatte dem Bulgaren im Spiel bei Waldhof Mannheim am 4. März die Gelbe Karte gezeigt. Das Foul hatte aber der nicht bestrafte Paulo Cesar begangen.

Vorwürfe gegen Real Madrid

Zwei Wochen nach den Manipulations-Vorwürfen von Rivaldo (FC Barcelona) gegen den Verband und gegen Real Madrid schlägt Valencias Präsident Pedro Cortes in die gleiche Kerbe. "Es ist klar, dass der Meister wird, der es werden soll", sagte der Chef des Champions-League-Viertelfinalisten.

Ottke ins "Goldene Buch"

Vor der neunten IBF-Titelverteidigung am Samstag in Magdeburg gegen James Crawford (USA) wird Sven Ottke eine große Ehre zuteil. Der Profibox-Weltmeister im Supermittelgewicht trägt sich am Donnerstag ins "Goldene Buch" der Stadt ein.

Otxoa erwacht aus dem Koma

Der spanische Rad-Profi Javier Otxoa macht einen Monat nach dem schweren Trainingsunfall erste Anzeichen, aus dem Koma zu erwachen. Wie die Ärzte in Malaga mitteilten, hat sich der Zustand des Etappensiegers der Tour de France gebessert.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben