Sport : Fakten: Matthäus rät Bierhoff zu Rücktritt und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Gut eine Woche vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen England hat Ehrenspielführer Lothar Matthäus dem noch amtierenden Kapitän Oliver Bierhoff einen Abschied aus der Fußball-Nationalmannschaft nahegelegt. "Oliver will sich bei der WM mit der Jokerrolle zufrieden geben. Ich meine, als Joker sollte er auf die WM verzichten", sagte Matthäus in "Sport-Bild".

Rummenigge attackiert ARD

Trotz der Einigung im TV-Streit hat der Vize-Präsident vom FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, die öffentlich-rechtlichen Sender und speziell die ARD massiv attackiert. Die Öffentlich-Rechtlichen sollten aufhören zu stänkern, sagte er in der Münchner "Abendzeitung". Rummenigge drohte den Öffentlich-Rechtlichen indirekt mit einer Nicht-Verlängerung des bis 2004 laufenden Vertrages mit dem Deutschen Fußball-Bund über die Länderspiele.

Finke warnt vor Yesilyurt

Fußball-Bundesligist SC Freiburg nimmt das DFB-Pokal-Erstrundenspiel am Freitag beim Berliner Verbandsligisten SV Yesilyurt ernst (19.30 Uhr, Jahn-Stadion). "Wir sollten das nicht als Spaziergang sehen. Uns erwartet ein Gegner, der sehr spielfreudig, technisch gut, dribbelstark und sehr emotional zur Werke gehen wird", warnte Trainer Volker Finke. Freiburg tritt mit Nationalspieler Sebastian Kehl in Berlin an.

Ullrich Zweiter in Italien

Mit einem zweiten Platz hinter Francesco Casagrande (Italien) unterstrich Jan Ullrich (Merdingen) bei der Coppa Agostino in Italien seine gute Form. "Das war ein guter Test für Zürich", sagte der Telekom-Kapitän, der sich nach 215 km durch die Lombardei erst im Spurt geschlagen gab. Beide waren bei brütender Hitze dem Feld davongefahren. Ullrich strebt am Sonntag in Zürich seinen ersten Sieg in einem Weltcuprennen an. Nach einer Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts "Sport + Markt AG" ist Erik Zabel übrigens beliebter als Ullrich. Von 84 Prozent der 1015 Befragten wurde Ullrich als sympathisch oder sehr sympathisch eingeordnet, Zabel von 87 Prozent. Dritter wurde der amerikanische Tour-Sieger Lance Armstrong (81).

Ferrari bastelt an Auto-Revolution

Michael Schumachers Ferrari-Team hat die Vorbereitungen auf die neue Formel-1-Saison vorangetrieben und plant eine Premiere. Eine "Revolution" kündigte die italienische Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" für das Auto der Saison 2002 an. Ein neues technisches System für Motor, Differenzial und Getriebe soll Gewicht sparen und bewirken, dass der neue Ferrari einfacher auszubalancieren ist.

Häkkinen bleibt bei McLaren

Der zweimalige Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen wird auch in der nächsten Saison für McLaren-Mercedes fahren. Das bestätigte Manager Keke Rosberg der finnischen Zeitung "Iltalehti", nachdem Rücktrittsgerüchte die Runde machten. Häkkinen belegt nach 13 von 17 Saisonrennen nur den fünften Platz im WM-Klassement.

Jutta Müller lässt wieder trainieren

Erfolgstrainerin Jutta Müller startet im Alter von 72 Jahren ein Comeback im Leistungssport. Die Chemnitzerin hat drei hochbegabte 14 Jahre alte Eisläuferinnen unter ihre Fittiche genommen, nachdem sie zuvor mehrere Jahre im Nachwuchsbereich engagiert war. Müllers erfolgreichster Schützling war die zweimalige Olympiasiegerin und viermalige Weltmeisterin Katarina Witt.

Elke verlässt Spandau

Der deutsche Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 hat den australischen Nationalspieler Glenn Nicholson (21) verpflichtet. Dafür verließ Alexander Elke die Berliner. Obwohl er noch einen Vertrag bis 2002 besitzt, meldete er sich zu Real Madrid ab.

Eisbären auf Spielersuche

Der EHC Eisbären aus der Deutschen Eishockey Liga fliegt zum Turnier nach Belfast, bei dem die Belfast Gigants, die Frankfurt Lions und die London Knights die Gegner sind. Verteidiger Lee Sorochan musste das Training abbrechen, fliegt aber mit. Bis zum Saisonauftakt am 7. September bei den Frankfurt Lions wollen die Eisbären noch je einen Stürmer und Verteidiger verpflichten.

Eifersüchtiger Maradona

Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona (40) hat sich als eifersüchtiger Ehemann gezeigt und dem argentinischen Star-Moderator Nicolas Repetto öffentlich Schläge angedroht. Dieser hatte in seiner Late-Night-Show Maradonas Ehefrau Claudia Villafane schöne Augen gemacht und sie zum Abendessen eingeladen. Maradona, der sich die TV-Show zu Hause angeschaut hatte, raste zum Sendestudio. Erst mehrere Sicherheitskräfte konnten ihn stoppen und verwehrten ihm gewaltsam den Zugang zur Bühne. "Das verzeihe ich Repetto nie. Wenn der mir über den Weg läuft, gibt es was auf die Schnauze", sagte Maradona.

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