Sport : Fakten: Mütterliche Schelte und weitere Meldungen

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Martina Hingis aus der Schweiz, Erste der Tennis-Weltrangliste, musste sich nach ihrem Ausscheiden im Halbfinale des Turniers von Key Biscayne (3:6, 6:7 gegen Venus Williams) harsche Kritik aus dem Familienkreis anhören. "Mit solch einer katastrophalen Taktik kann man doch nicht gewinnen. Ich fühle mich wie ein Idiot." So wurde sie von ihrer Mutter und Trainerin Melanie Molitor zusammengestaucht. Ob Molitor ihre Tochter weiter trainieren wird, ließ sie offen. "Das müssen sie sie selbst fragen. 20-Jährige brauchen doch keine Mutter mehr, wenn alles halbwegs gut läuft", sagte Molitor.

Leipolds Verhandlung verschoben

Der Fall des wegen Dopings gesperrten Freistilringers Alexander Leipold wird nicht wie vorgesehen am Montag vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne verhandelt, teilte Leipold-Anwalt Axel Ulmer der Netzeitung mit. Nachdem das Internationale Olympische Komitee und der Ringer-Weltverband ihre Schriftsätze erst am 26. März, dem letzten Tag der vorgesehenen Frist, eingereicht haben, beantragte Ulmer eine Vertagung der Verhandlung. "In der Kürze der Zeit war es mir nicht möglich, auf die umfassenden Schriftsätze eine rechtliche Erwiderung zu erstellen", sagte Ulmer.

Noch mehr Männer mit Substanz

Die italienische Polizei hat einen weiteren Erfolg im Kampf gegen das Doping aufzuweisen. Bei einer Durchsuchung des Quartiers des italienisch-kolumbianischen Radsport-Teams Selle Italia entdeckten die Beamten eine ganze Palette verbotener Substanzen von anabolen Steroiden über Kortikoide bis zu Wachstumshormonen.

Van Grunsven darf nicht reiten

Das Weltcup-Finale der Dressurreiter am Osterwochenende in Aarhus findet ohne die fünfmalige Pokalgewinnerin Anky van Grunsven statt. Wegen des Transportverbots für Tiere aufgrund der Maul- und Klauenseuche in den Niederlanden wurde der Olympiasiegerin die Erlaubnis für ihren Pferde-LKW verweigert.

Fan ging auf NHL-Spieler los

Zwischenfall bei der 1:2-Heimniederlage der Philadelphia Flyers gegen die Toronto Maple Leafs in der Nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL: Ein erzürnter Zuschauer durchbrach die Absperrung und ging auf Torontos auf der Strafbank sitzenden Stürmer Tie Domi los. Auslöser war eine Provokation von Rauhbein Domi, der von der Strafbank aus die Zuschauer zweimal mit Wasser bespritzte. Der Fan musste sich später eine Wunde im Gesicht nähen lassen.

Eishockey-WM ohne Pawel Bure

Rekordweltmeister Russland muss bei der Eishockey-WM in Deutschland vom 28. April bis zum 13. Mai auf Stürmerstar Pawel Bure verzichten. Der Torjäger des NHL-Teams Florida Panthers sagte seine Teilnahme an der WM in Hannover, Köln und Nürnberg ab, weil er sich nach der langen, erfolglosen Saison mit seinem Klub müde fühle. Bure führt mit 58 Treffern die Torschützenliste der nordamerikanischen Profiliga an.

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